GS Cappenberg hat einen neuen Co-Trainer gefunden - in den eigenen Reihen

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GS Cappenberg stellt einen neuen Co-Trainer vor: Der älteste Feldspieler der ersten Mannschaft rückt auf - er besitzt sowohl eine fußballerische Vergangenheit in Selm als auch in Lünen.

Cappenberg

, 16.07.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Grün-Schwarz Cappenberg geht erneut mit einem spielenden Co-Trainer in die neue Fußballsaison in der Kreisliga A, die am 6. September beginnen soll. Die Cappenberger haben einen Nachfolger für Sina Habibivand gefunden, der nach zwei Jahren in dieser Funktion ausscheidet. Fündig geworden sind die Cappenberger im Spielerpool der ersten Mannschaft.

Jens Heinrich ist der älteste Akteur bei den Grün-Schwarzen. Der 33-Jährige ist sogar noch zwei Jahrgänge älter als Trainer Pascal Harder, dem Jens Heinrich künftig vermehrt assistieren soll. Es ist die erste Station als Trainer. „Wir haben alles besprochen. Es ist unter Dach und Fach“, bestätigte Jens Heinrich.

Jens Heinrich (r.) war einst für die SG Selm und für den Vorgängerverein Grün-Weiß Selm aktiv.

Jens Heinrich (r.) war einst für die SG Selm und für den Vorgängerverein Grün-Weiß Selm aktiv. © Lars Johann-Krone

Der Defensivspieler werde als Aktiver kürzertreten, aber nicht verschwinden. „Es ist gut, etwas Platz zu machen. Nach jedem Spiel, nach jeder Trainingseinheit werden die Erholungsphasen einfach länger“, sagt Jens Heinrich, der aber auch im zweiten Jahr am Kohuesholz noch ein paar Spiele machen möchte.

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Jens Heinrich ist mit 33 Jahren noch ein Leistungsträger

In der abgebrochenen Saison waren es 15 Spiele - und damit kommt Jens Heinrich exakt auf die gleichen Einsatzzahlen wie Sina Habibivand, der zum TSC Eintracht Dortmund wechselt und von dem er das Amt übernimmt. „Ich werde weiter spielen und fühle mich in guter Verfassung“, sagt Heinrich. Doch jetzt gehe es vermerkt darum, die Mannschaft mit vorzubereiten auf die kommende Spielzeit.

Jens Heinrich (M.), hier im Derby mit dem Lüner SV II, spielte zuvor für den VfB Lünen.

Jens Heinrich (M.), hier im Derby mit dem Lüner SV II, spielte zuvor für den VfB Lünen. © Goldstein

Jens Heinrich wohnt in Werne und begann einst bei Grün-Weiß Selm mit dem Fußball. Nach einem Seniorenjahr wechselte er zum SuS Olfen, stieg in der einen Saison beim SV Afferde von der Kreisliga B in die Kreisliga A auf. Bei der SG Selm spielte Jens Heinrich noch einige Jahre, ehe er Mark Bördeling zum VfB Lünen folgte. Dann kam Cappenberg.

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Platz vier ist das Ziel für Jens Heinrich

„Der Verein ist sehr offen und hat mich super schnell aufgenommen“, sagt Jens Heinrich und schätzt die Philosophie: „Es ist kein Kreisliga-Kommerz-Verein wie manch andere. Die Jungs, die hier spielen, haben Bock auf den Verein“, findet Jens Heinrich. Eine Zielsetzung hat er auch: „Mit dem Kader müssen wir uns nicht verstecken. Wenn das funktioniert, was wir uns hier vorstellen, können wir es unter die ersten Vier schaffen.“

Jens Heinrich (l.) spielte eine Saison für Cappenberg. Jetzt wird er Co-Trainer.

Jens Heinrich (l.) spielte eine Saison für Cappenberg. Jetzt wird er Co-Trainer. © Jura Weitzel

Ambitionierte Vorstellungen für einen kleinen Verein wie GS Cappenberg. Jens Heinrich entgegnet: „Mit dem Gefüge, das sehr kumpelhaft ist, müssten wir andere Defizite überbrücken können.“ Seine Aufgabe dabei: „Die Erfahrung an die Jüngeren weitergeben. Ich bin da ganz optimistisch.“

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