Nordkirchen erwartet in Borken-Hoxfeld keine Sechs-Tore-Wiederholung

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Im Hinspiel gegen den RC Borken-Hoxfeld spielte sich Nordkirchens Offensive beim 6:2-Sieg in einen Rausch. Sechs Tore erwartet man in Nordkirchen am Wochenende allerdings nicht noch einmal.

Nordkirchen

, 06.03.2020, 14:32 Uhr / Lesedauer: 2 min

Der Gastgeber aus Borken steht unter Druck. Mit 20 Punkten belegt der RC den ersten Abstiegsplatz (15.) in der Bezirksliga 11. Nordkirchen ist mit 43 Zählern und Platz drei in einer komfortablen Situation.

Dementsprechend erwartet Nordkirchens Trainer Issam Jaber eine defensiv eingestellte Borkener-Mannschaft. „Ich denke nicht, dass wir wieder sechs Treffer erzielen werden. Borken wird versuchen zunächst sicher in der Defensive zu stehen.“

Borken steht unter Zugzwang. Die Mannschaft muss im Abstiegskampf punkten. „Im Gegensatz dazu haben wir keinen Druck. Bei uns geht es ja im Moment um sehr wenig“, so Jaber.

Der Coach kann am Sonntag auf zwei wichtige Stützen in der Offensive zurückgreifen. Stürmer Joachim Mrowiec und Mittelfeldakteur Daniel Berger sind für Sonntag wieder eine Option.

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Ein Spieler, der im Hinspiel eine starke Partie zeigte war Robin Schwick. Nicht nur wegen seiner zwei Treffer im Hinspiel gegen den RC fiel der junge Angreifer auf, sondern er wirbelte die Defensive der Gastgeber öfter durcheinander und kreierte viele Tormöglichkeiten. Am Sonntag möchte Schwick wieder mit einem positiven Resultat vom Platz gehen.

Dafür sammelte er in der vergangenen Woche mit einem Doppelpack die SF Merfeld ordentlich Selbstvertrauen. Er gehe aber nicht davon aus, dass er am Sonntag erneut zwei Tore erzielen wird.

„Die werden mit Sicherheit sehr tief stehen und uns das Spiel überlassen. Wir gehen ja als Favorit in die Partie.“, glaubt der 20-jährige. Schwick erwartet in Borken ein kampfbetontes Spiel. „Im Hinspiel ist Borken auch schon über den Kampf gekommen. Sie sind sehr körperbetont aufgetreten. Wir müssen uns darauf einstellen, dass wir ordentlich dagegen halten müssen.“

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Am Sonntag muss der FC weiterhin auf den verletzten Mittelfeldspieler Benjamin Siegert verzichten. „Benni ist ein Spieler, der den Unterschied ausmachen kann. Er fehlt uns im Team. Wir haben aber in der vergangenen Woche gegen Merfeld bewiesen, dass wir seinen Ausfall gut kompensieren können“, erklärte Schwick. Freuen tut er sich auf die Einsätze von Daniel Berger und Joachim Mrowiec. „Die zwei bringen dem Kader noch mehr Qualität. Wir sind noch flexibler“, so Schwick.

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Den Aufstiegskampf hat man in Nordkirchen abgeschrieben. „Die Chancen sind sehr gering, dass da noch was geht. Wir wollen einfach so viele Punkte wie möglich holen. Auch am Sonntag zählen nur drei Punkte. Wir sind nicht in der Situation auf die anderen Mannschaften zu schauen“, sagte Schwick.

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