Ohne Sport geht einfach nichts bei Thomas Gebhardt

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Der ehemalige Torwart, der unter anderem auch beim SV Südkirchen und dem FC Nordkirchen gespielt hat, ist jetzt beim BSV Heeren als Trainer aktiv.

von Niklas Dvorak

Cappenberg

, 30.01.2019, 15:38 Uhr / Lesedauer: 2 min

Ohne Sport geht es bei Thomas Gebhardt einfach nicht. Der 34-Jährige beendete im letzten Jahr seine aktive Fußballkarriere als Torwart, steht an den Wochenende aber trotzdem weiterhin auf dem Fußballplatz.

Fußballtrainer, Basketballspieler und Paddeltennisspieler in einer Person. Das ist Thomas Gebhardt, der in seiner aktiven Fußballkarriere schon einiges erlebt hat. Fast hätte der damalige U19-Torwart des VfL Bochum eine große Karriere hingelegt, doch eine schwere Gesichtsverletzung brachte ihn raus. Neun Monate spielte er gar keinen Fußball. Als die schwere Verletzung einigermaßen verheilt war, war sein Vertrag beim VfL Bochum aufgelöst. Der Traum von der Profikarriere war dahin.

Statt der großen Karriere waren seine Stationen Werner SC, SV Südkirchen, SuS Rünthe, FC Nordkirchen und Grün-Schwarz Cappenberg. Nun steht er sonntags weiterhin auf dem Fußballplatz und zwar als Trainer der Damen Mannschaft des BSV-Heeren. Der Bezirksligist weilt derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz und hat nur einen Punkt Rückstand auf den ersten SV Fortuna Herne.

Der Aufstieg ist das Ziel

„Mein Ziel ist es, mit der Mannschaft aufzusteigen. Wir stehen außerdem noch im Kreispokalhalbfinale, da möchte ich auch gewinnen“, sagte der 34-Jährige, der ab und an noch in einer Hobby-Truppe Fußball spielt. „Da juckt es dann doch schon mal in den Fingern. Aber wenn ich überlege, dass die Jungs bei Minus-Graden in die Vorbereitung starten, war es dann doch die richtige Entscheidung, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen und die Sportarten in der Halle zu betreiben“, so Gebhardt, der in der dritten Mannschaft der LippeBaskets Werne spielt. Und außerdem fesselt ihn noch Paddeltennis, die Trendsportart, die es auch in Werne gibt. Da läuft es für Gebhardt auch gar nicht mal so schlecht.

Ohne Sport geht bei Gebhardt nichts. Wie es bei ihm weitergeht, wird sich in den nächsten Wochen klären. „Wir werden in der Winterpause mit dem Vorstand von Heeren sprechen. Mein Ziel ist es auf jeden Fall, mit der Truppe in die Landesliga aufzusteigen, das ist auch möglich“, sagt er.

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