Premiere in Capelle: SCC trifft auf frisch gegründeten Verein

Fußball

Eine Begegnung zwischen dem FC Polonia Münster und dem SC Capelle gab es noch nie. Sonntag empfängt Capelle den Gast aus Münster zum historischen Aufeinandertreffen.

Capelle

, 26.09.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gelingt Capelle der zweite Heimsieg? Gegen Nordkirchen reichte es dazu nicht.

Gelingt Capelle der zweite Heimsieg? Gegen Nordkirchen reichte es dazu nicht. © Jürgen Weitzel

Nach dem ersten Sieg am dritten Spieltag fordert Trainer Reinhard Behlert den nächsten Erfolg. Das Spiel des Fußball-B-Ligisten SC Capelle ist eine Premiere: Zum Aufeinandertreffen gegen den jungen Münsteraner Verein kam es noch nie in der Vereinsgeschichte.

Der FC Polonia Münster wurde 2018 gegründet. Im ersten Jahr gab es Platz sieben in der C-Liga. In der abgebrochenen Corona-Saison stieg Polonia als Zweiter in die Kreisliga B auf. Die Gäste, die um 15 Uhr auf dem Rasenplatz in Capelle antreten, wo übrigens seit fast 50 Jahren Fußball gespielt wird, haben aus den ersten drei Spielen drei Punkte eingesammelt. Behlert hofft, dass der Punktestand der Münsteraner auch so bleibt: „Drei Punkte sind Pflicht, wie sie auch schon vergangene Woche Pflicht waren.“

SC Capelle hat Ambitionen nach oben

Den FC Polonia schätzt Behlert nicht als Team ein, das Ambitionen auf das obere Drittel hat. Ganz anders der SC Capelle, der beste Nicht-Aufsteiger der letztsaisonalen Spitzengruppe. „Wir werden uns zerreißen, um dranzubleiben“, sagte Behlert. Den Fehlstart hatte seine Mannschaft gerade abgewendet. Nun geht es darum, den schon fünf Punkte betragenden Rückstand kleiner werden zu lassen.

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Fehlen wird Manuel Lachmann. Der Führungsspieler leidet unter einer schmerzhaften Bauchmuskel-Zerrung. „Das tut richtig weh“, sagte Behlert - keine Chance also für einen Einsatz. Dafür gibt es eine Reihe an Rückkehrern im SCC-Lager: Stefan Möer, Dustin Logan, Max Cillien und Clemens Philippi.

Behlert kündigte an, offensiv Gas geben zu wollen: „Wir legen die Priorität auf die Offensive und wollen versuchen, das Spiel in die gegnerische Hälfte zu verlagern. Dazu wollen wir vorne variantenreich auftreten. Wir stehen nicht wie Pylonen im 4-3-3 auf dem Platz.“

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