SC Capelle stellt Trainer für die Saison 2019/20 vor

mlzFußball-Kreisliga B

Eine kleine Überraschung ist es schon, dass Reinhard Behlert und Benedikt Reckmann auch 2019/20 den SC Capelle trainieren werden. Denn sonderlich erfolgreich ist das Trainerduo nicht.

Capelle

, 10.12.2018, 17:21 Uhr / Lesedauer: 1 min

Reinhard Behlert (56) und Benedikt Reckmann (34) trainieren den Fußball-B-Ligisten SC Capelle auch über das Saisonende hinaus. Das gab Mario Lohmann, Sportlicher Leiter der Capeller, am Montag in einer Kurznachricht bekannt. Behlert und Reckmann übernahmen im Winter 2017/18 die Mannschaft, schafften es aber nicht, die Klasse zu halten.

Nach ihrem Abschied in der Sommerpause kehrten sie schon Mitte Oktober auf die Trainerbank zurück, weil das neue Trainerduo Daniel Knapp/Jörg Sudhaus zurückgetreten war. Nun die Verlängerung, obwohl Capelle derzeit in der Tabelle wieder nur Tabellenvorletzter ist.

Reinhard Behlert hat den Humor nicht verloren. „Erfolglosere Trainer als uns hat Capelle wahrscheinlich noch nie gehabt“, sagte Behlert, „es ist nicht selbstverständlich, dass man einen Trainer zurückholt, mit dem man abgestiegen ist. Aber ich habe dem Verein gesagt, dass ich es mache, wenn sie mich haben wollen.“

Sonntag war Weihnachtsfeier mit der Mannschaft

Geeinigt habe sich Behlert mit dem Verein bereits vergangenen Donnerstag. Auf der Mannschafts-Weihnachtsfeier nach dem letzten Spiel des Jahres gegen Wolbeck II (0:2) am Sonntag wurde die Verlängerung dann bekanntgegeben. „Das kam wohl positiv an“, sagte Behlert.

Für ihn sei es wichtig, dass die Capeller jetzt anderthalb Jahre Kontinuität auf dem Trainerstuhl haben werden. „Die Mannschaft ist eine tolle Truppe. Jetzt müssen wir es fußballerisch hinkriegen. Der Klassenerhalt ist ein Muss“, so Behlert, der auch auf die Zustimmung seiner Familie gesetzt hat. „Die Familie kennt mich und weiß, wie viel Spaß mir das macht. Meine Laune nach den Spielen war nicht immer so gut. Viel gewonnen haben wir ja nicht“, sagte er.

Benedikt Reckmann formuliert quasi eine Liebeserklärung an die Mannschaft: „Was uns bewogen hat, ist, dass es eine wahnsinnig tolle Mannschaft ist. Das haben die letzten Wochen gezeigt. Und die Jungs geben uns unheimlich viel zurück, auch wenn die Erfolge bislang noch ausgeblieben sind. Wir wollen etwas Zukunftsorientiertes aufbauen.“

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