Südkirchens Torwart Christopher Mayr möchte „das Feld von hinten aufräumen“

Fußball

Der Trend beim SV Südkirchen zeigt vor dem Spiel gegen Saxonia II nach oben. Die Gegentorflut scheint in den Griff bekommen zu sein. Woran das liegt, erklärt der Torwart Christopher Mayr.

Südkirchen

, 24.10.2020, 10:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Freude bei Christopher Mayr: Der SV Südkirchen kassierte in den vergangenen Spielen deutlich weniger Gegentore als zum Saisonstart.

Freude bei Christopher Mayr: Der SV Südkirchen kassierte in den vergangenen Spielen deutlich weniger Gegentore als zum Saisonstart. © Jura Weitzel

Drei Plätze trennen den SV Südkirchen und Saxonia Münster II vor dem Spiel am Sonntag (15 Uhr, Sportanalage Südkirchen) in der Kreisliga B. Wegen der durch Spielausfälle und -verlegungen verzerrten Tabelle sagt das aber nicht so viel aus. Dass Südkirchen (12.) trotz zweier Partien weniger bereits acht Punkte mehr als Saxonia II (15.) hat, schon eher.

Trotzdem warnt Südkirchens Torwart Christopher Mayr vor dem noch sieglosen Tabellenletzten. „Nordkirchen hat sie am ersten Spieltag noch 8:0 besiegt. Capelle hat beim vergangenen Spiel aber nur 3:1 gewonnen. Es ist eine Entwicklung zu sehen.“

Nur drei Gegentore in vier Spielen für Südkirchen

Aber auch Südkirchen hat eine positive Entwicklung vollzogen. In den ersten beiden Begegnungen kassierten Mayr und seine Vordermänner ganze elf Gegentore. In den vergangenen vier Spielen waren es insgesamt nur drei. Woran liegt das?

„Wir dürfen nicht vergessen, dass wir vor der Saison einen neuen Trainer bekommen haben, der anderen Fußball spielen lässt als der vorher. Die Systemumstellung hat gedauert. In der Vorbereitung hat das schon erstaunlich gut geklappt, aber ich habe einen Knacks in der Saison erwartet.“

In der vergangenen Partie spielte Südkirchen sogar zu Null und schoss fünf Tore gegen den Birati Club Münster. „Ich gehe davon aus, dass wir unseren Lauf fortsetzen. Wir wollen das Feld von hinten aufräumen.“

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Sollte das Spiel wie geplant stattfinden, werden nur Nils Dornhege und Niklas Appel verletzt fehlen. Dass die Durchführung aufgrund der vielen, kurzfristigen Absagen lange nicht klar ist, nervt Mayr. „Beim Training in der Woche frage ich mich dann manchmal schon: ‘Wozu machst du das?‘“

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