Andreas Stolzenberg: „Es war klar, dass Westfalia Vinnum absteigt, wenn ich gehe“

mlzFußball-Kreisliga

In der Winterperiode wechselte Andreas Stolzenberg nach einer schwachen Hinrunde von Westfalia Vinnum zu SW Meckinghoven und trifft dort, als wäre er nie weggewesen.

von Nico Ebmeier

Vinnum

, 02.03.2020, 11:28 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es war eine Trennung, die nicht gerade glimpflich verlief zwischen Andreas Stolzenberg und Westfalia Vinnum. Nun spielt er zum zweiten Mal bei Schwarz-Weiß Meckinghoven und schießt seine alten Mannschaftskameraden womöglich in die B-Liga.

„Das, was da erzählt wurde, stimmte so nicht“, sagte Stolzenberg vor seinem Wechsel zu Meckinghoven, wo er schon mal ein halbes Jahr unter Vertrag stand. Trotz einer angeblichen vertraglichen Klausel, laut der der Stürmer ablösefrei wechseln durfte, solange er es selbst so möchte, gab Westfalia dem Rechtsfuß keine Freigabe - zumindest vorerst nicht.

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Nun ist er allerdings fort und fühlt sich plötzlich wieder pudelwohl. Hatte er bei Vinnum noch seine eigene Chancenverwertung arg kritisiert, traf er in den ersten beiden Spielen bei den Schwarz-Weißen schon dreimal - und es hätte noch häufiger sein können. „Am Sonntag gegen Leusberg habe ich schon nach vier Minuten das erste Mal getroffen, doch der Schiedsrichter sagte, der Ball sei nicht über der Linie gewesen“, erzählt Stolzenberg.

Doch das war dem Stürmer egal. Er legte beim 10:0-Erfolg drei Tore auf, erzielte selbst den zehnten Treffer kurz vor dem Abpfiff. „Ich fühle mich richtig wohl hier. Die Mannschaft ist super auf mich eingestellt“, sagt der Ex-Vinnummer.

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Besonders wohl fühle er sich, weil bei Meckinghoven eine andere Spielweise herrscht, als in Vinnum. „In Meckinghoven wollen wir alles spielerisch lösen, das liegt mir. Bei Westfalia können nur Demir und Buccini richtig gut kicken, hier in Meckinghoven haben wir mit David Krück sogar einen Innenverteidiger mit Bundesligaerfahren“, sagt Stolzenberg. Tatsächlich hat Krück sieben U19-Bundesligaspiele auf dem Konto.

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Aber dies sollte nicht die einzige Speerspitze in Richtung seines alten Vereins sein: „Es war klar, dass Vinnum absteigt, wenn ich gehe.“ Und aktuell scheint er recht zu haben, denn vom rettenden Ufer - auf dem Meckinghoven noch steht - trennen Westfalia aktuell ganze sieben Punkte.

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