B-Junioren des SuS Olfen scheiden aus dem Westfalenpokal aus

Junioren-Fußball: Westfalenpokal

Durch einen Abpraller verlieren die B-Junioren des SuS Olfen gegen den Westfalenligisten Sprockhövel mit 0:1. Glück hatte der SuS Olfen phasenweise, zeigte aber auch jede Menge Herz.

Olfen

, 15.12.2019, 19:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
B-Junioren des SuS Olfen scheiden aus dem Westfalenpokal aus

Philipp Beckmann (l.) traf für Olfen die Latte. © Sebastian Reith


Fast hätten die B-Juniorenfußballer des SuS Olfen den Westfalenligisten TSG Sprockhövel in die Verlängerung gezwungen. Aber eben auch nur fast. Mit 0:1 verlor der Kreispokal-Sieger, der sich über den Wettbewerb für den Westfalenpokal qualifiziert hatte, in der ersten Runde gegen die Gäste.

B-Junioren, Westfalenpokal
SuS Olfen - TSG Sprockhövel 0:1 (0:1)

Am nächsten dran am Tor war Fabian Beckmann. Der Olfener offensive Mittelfeldspieler setzte einen Distanzschuss an die Querlatte (35.) und ärgerte sich anschließend. Fast der Ausgleich des unglücklichen Rückstandes, der am Ende auch der Endstand war: TSG-Angreifer Konstantinos Toris war durchgebrochen, scheiterte aber am rauslaufenden Olfener Ersatztorhüter Bastian Ambrosi. Der Abpraller flog jedoch zu Luca Kalisch, der aus 25 Metern Maß nahm und per Linksschuss genau ins untere linke Eck traf.

In der Schlussoffensive stellte Trainer Sascha Burzynski auf Dreierkette und Doppelspitze um. Wieder Beckmann (62.) und der starke Kapitän Kevin Bluschke (78.), über den jeder Angriff lief, vergaben Chancen.

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Olfens Anrennen in Halbzeit zwei erlaubte jedoch überhaupt erst Sprockhövels Nachlässigkeit. Benjamin Janson verzog (50.), David Roszak sicherte sich seinen Platz im TSG-Jahresrückblick, als er den Ball schon fast auf der Torlinie in die Arme von Ambrosi passte (55.) – unglaublich! Und nach einer Stunde rettete der Pfosten den SuS. Burzynski: „Das 0:2 können die eher machen. Da haben wir Glück. Ich fand Sprockhövel aber nicht zwei Klassen besser.“

Für Olfen war es die erste Niederlage der Saison. „Dass wir hier nicht gewinnen würden, war abzusehen. Wir haben uns aber teuer verkauft“, sagte Burzynski, der auf fünf Stammkräfte verzichten musste.

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