Beim SuS Olfen schaut die Formkurve klar nach oben

Handball-Kreisliga

Nach dem ersten Saisonsieg seit Oktober und einem erfolgreichen Karneval-Wochenende steht nun das Spiel gegen Westfalia Welper II auf dem Spielplan. Das Hinspiel gewann der SuS Olfen sogar.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 07.03.2019, 13:44 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dominik Winkler und Olfens Handballer müssen gegen Welper unbedingt gewinnen.

Dominik Winkler und Olfens Handballer müssen gegen Welper unbedingt gewinnen. © Jürgen Weitzel

Besser könnte die Stimmung im Lager des SuS Olfen kaum sein. Nach zehn Spielen ohne Sieg gab es beim 24:19 gegen Westfalia Scherlebeck endlich die Erlösung. Nach ordentlich Feierei am spielfreien Karnevals-Wochenende geht es am Sonntag nun gegen die achtplatzierte Westfalia Welper 2 (18 Uhr, Marxstraße, Hattingen).

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DJK Westfalia Welper II - SuS Olfen
„Es sind noch sieben Spiele bis zum Saisonende und unser Ziel ist es, zehn Punkte daraus zu holen.“ So hört sich ein selbstbewusster Olfener Trainer an und Randolf Mertmann geht sogar weiter. Trotz des letzten Tabellenplatzes ist er sich sicher: „Wir steigen nicht ab! Das ist klar.“

Er herrscht also ordentlich Selbstbewusstsein beim SuS, der vor zwei Wochen endlich den Negativtrend vor zehn sieglosen Spielen beendet hat. „Das war ein richtig gutes Spiel von uns gegen ein sehr gutes Team aus Scherlebeck“, sagt Mertmann. „Nun müssen wir beweisen, dass wir nicht immer nur gegen die starken Gegner unser bestes Handball spielen können.“

Je nachdem, wie viele Kreisligaabsteiger es am Ende der Serie geben wird, könnte Welper II, mit einer aktuellen Bilanz von 14:20 Punkten, noch ein direkter Abstiegskonkurrent der Olfener werden. „Das sind jetzt die richtigen Spiele“, weiß auch Mertmann. „Wir haben fast jeden unserer Abstiegsgegner noch im direkten Duell auf dem Spielplan. Dann müssen wir natürlich liefern.“

Das Hinspiel gewann SuS Olfen mit 28:22

Wie es sich anfühlt, gegen die Zweitvertretung der Westfalia zu gewinnen, weiß der SuS. Im November schlug Olfen Welper 2 in eigener Halle 28:22. „Das war ein Spiel unter komplett anderen Vorzeichen. Damals ging Welper fast ohne richtige Mannschaft in das Spiel. Dennoch war es damals von uns ein Sieg des Willens, was uns für Sonntag Mut machen sollte“, so Mertmann. Auch personell sieht die Lage beim SuS sehr entspannt aus. Einzig der Patellasehnenriss von Daniel Schnellhardt hemmt die sonst tadellose Situation.

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