Der Fußballlehrer ist Sebastian Middekes (35) großer Traum

mlzTrainerlizenz

Sebastian Middeke aus Olfen hat es wieder geschafft: Er hat die nächste Trainerlizenz bekommen. Nun weist er die A-Lizenz auf und ist noch lange nicht fertig mit seiner Ausbildung.

Olfen

, 06.02.2019, 11:36 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Trainertätigkeit ist sein Ding. Er hat unglaublichen Spaß, an der Seitenlinie zu stehen, zu coachen, die richtigen Anweisungen zu geben und erfolgreich zu sein: Sebastian Middeke (35 Jahre) hat ein Etappenziel erreicht: Er hat die A-Lizenz erfolgreich absolviert. Er will aber noch weiter machen. Sein großer Traum ist es, den Fußballlehrer zu machen. „Das wäre schon ein großer Traum für mich, den ich mir irgendwann einmal erfüllen möchte“, sagt er. Doch so einfach kann man den Fußballlehrer nicht machen. Denn es gibt ein strenges Auswahlverfahren vom DFB. Ein Mal im Jahr können nur an die 25 Leute den Schein als Fußballlehrer machen. „Irgendwann möchte ich mich völlig ungelöst von Herren-, Damen- oder höherklassigen Jugendmannschaften von montags bis sonntags mit dem Thema Fußball beschäftigen. Ich möchte kein Millionär werden, sondern einfach so viel dafür erhalten, dass ich mir davon den Lebensunterhalt finanzieren kann. Das wäre mein größter Traum“, so Middeke.

Auf dem besten Weg

Auf dem besten Weg dahin ist er bereits. Middeke, der Inhaber eines Gesundheitszentrums in Olfen ist, coacht derzeit als Co-Trainer die Damen des SV Meppen in der 2. Bundesliga. Vier Mal die Woche nimmt er Strecken von 300 Kilometer auf sich, um an der Seite von Roger Müller, dem ehemaligen DFB-Ausbilder, der auch bereits Trainer wie Julian Nagelsmann von der TSG Hoffenheim ausbildete, zu lernen. Middeke hat Müller 2016 in Niedersachsen bei der B-Lizenz kennengelernt. „So kam der Kontakt zu Meppen zustande“, erzählt er. Von Müller kann er noch viel lernen. Middeke werden derzeit die besten Ausbildungsmöglichkeiten geboten. Vom SV Meppen erhält er auch die Unterstützung, die er benötigt. Da die Lizenzen sehr teuer sind, gab der SV Meppen ihm einen Zuschuss.

Viele Möglichkeiten

Mit der A-Lizenz kann Middeke nun viel machen. Er kann die Jugend-Bundesliga bis einschließlich zur U19 coachen, darüber hinaus den Frauenbereich bis einschließlich 1. Bundesliga und den Herrenbereich bis einschließlich zur Regionalliga trainieren. „Wir werden sehen, wohin mich die Reise verschlägt. Jetzt bin ich aber noch sehr dankbar, dass ich in Meppen dazu lernen darf“, sagt Middeke. Wer weiß, an welcher Seitenlinie wir ihn in den nächsten Jahren sehen werden.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt