Die nächste Absage: SuS Olfen sagt Jens-Heinrichs-Sportfest wegen des Coronavirus ab

Coronavirus

Aus für das Jens-Heinrichs-Sportfest 2020. Der SuS Olfen hat am Donnerstag sein Leichtathletik-Sportfest abgesagt. Einen Nachholtermin gibt es nicht. Und er ist auch nicht geplant.

Olfen

27.03.2020, 06:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nun hat es auch die Leichtathleten des SuS Olfen getroffen: Aktive wie Rik Amann, der hier noch im Weitsprung am Start war, müssen ohne ihr Traditionssportfest auskommen.

Nun hat es auch die Leichtathleten des SuS Olfen getroffen: Aktive wie Rik Amann, der hier noch im Weitsprung am Start war, müssen ohne ihr Traditionssportfest auskommen. © Weitzel

Die größte eigene Traditionsveranstaltung der Leichtathleten des SuS Olfen fällt in diesem Jahr dem Coronavirus zum Opfer. Die Abteilung Turnen/Leichtathletik/Volleyball (TLV) hat einer Mitteilung zufolge beschlossen, das Jens-Heinrichs-Gedächtnissportfest, das für den Samstag, 16. Mai, geplant war, ausfallen zu lassen. Bei den Leichtathleten ist es die erste Veranstaltung in Olfen, die wegen des Coronavirus nicht stattfinden kann.

Das Sportfest, das im letzten Jahr mit einer Rekordbeteiligung von über 500 Aktiven über die Bühne ging, soll nach Angaben des SuS-Vorsitzenden und Abteilungsleiter Bernhard Bußmann aber auch nicht nachgeholt werden. „Eine Verschiebung auf einen anderen Termin ist nicht möglich, da zum einen nicht absehbar ist, wann der Trainings- und Wettkampfbetrieb überhaupt wieder aufgenommen werden kann und zum anderen sind auch alle Wochenendtermine nach Pfingsten und den Sommerferien bereits restlos ausgebucht,“ erklärte Bußmann.

Weitere Großveranstaltung im August

Zudem haben die Leichtathleten des SuS Olfen mit der Ausrichtung der Kreiseinzelmeisterschaften des Kreises Ahaus/Coesfeld am 29. August eine weitere Großveranstaltung im Steversportpark im Terminkalender. „Wir hoffen natürlich, dass sich bis zu diesem Termin die Coronakrise soweit abgeschwächt hat, dass diese Meisterschaft zu halten sein wird“, sagte Bußmann.

Den finanziellen Verlust durch die Absage des Jens-Heinrichs-Sportfestes bezifferte der SuS-Vorsitzende auf einen kleinen vierstelligen Betrag. „Das ist in der derzeitigen Situation aber vollkommen nebensächlich, viel wichtiger ist zunächst, Corona in den Griff zu bekommen und den Menschen zu helfen, die dadurch in finanzielle Not geraten“, merkte Bußmann weiter an.

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