Eigentlich wären die Volleyballerinnen des SuS Olfen bester Laune - aber nur eigentlich

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Karneval gefeiert, souverän 3:0 gewonnen und der direkte Konkurrent aus Dortmund hat auch noch verloren. Läuft alles richtig gut beim SuS Olfen - wäre da nicht die Sache mit dem Trainer.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 27.02.2020, 13:05 Uhr / Lesedauer: 2 min

Dass der Lüner SV so gut wie weggezogen ist, hat man bei den Volleyballerinnen des SuS Olfen mittlerweile verkraftet. Viel mehr hoffen die Olfener am sogar auf einen klaren Sieg des LSV. Eine schlechte Nachricht muss der SuS vor dem Spiel gegen Annen (Sonntag, 14.15 Uhr, Kornstraße, Solingen) dennoch erstmal verkraften.

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DJK Blau-Weiß Annen - SuS Olfen

„Ich bin richtig krank, mich hat es ordentlich erwischt“, schlurfte SuS-Trainer Dietmar Köhler am Telefon, während er auf seiner eigenen Couch flachliegt. Dennoch - am Sonntag möchte der Coach wieder an der Seitenlinie stehen. „Es ist eine Grippe, das sollte bis dahin wieder weg sein“, hofft er zumindest.

Und dabei starten mit dem Spiel gegen Blau-Weiß Annen gerade die entscheidenden Wochen im Landesliga-Aufstiegskampf. Drei Spiele sind noch zu gehen. Gewinnt der SuS alle drei, dürfen sie wieder in die Relegation.

Und der Dank dafür ging am vergangenen Wochenende nach Herne. Die SG Herne sorgte nämlich mit dem überraschenden 3:1-Erfolg gegen Jahn Dortmund dafür, dass Olfen - auch wenn Dortmund sein Nachholspiel gewinnen würde - aktuell Zweiter bleibt. Und es kommt sogar noch besser für den SuS: Denn die Dortmunder müssen am Samstag zum Tabellenführer aus Lünen.

„Der Ergebnisdienst braucht immer so seine Zeit, aber als wir diese Nachricht am vergangenen Sonntag gehört haben, war die Stimmung schon richtig gut“, erinnert sich Köhler. „Wir haben jetzt ein kleines Polster und das wollen wir nun nutzen.“ Und das Restprogramm hat es durchaus in sich. Nach dem Spiel gegen den Dritten aus Annen, geht es in eigener Halle gegen Gerthe und zum Schluss zum Kracher gegen den LSV. Da werden die erwarteten drei Siege ordentlich schwer.

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Die Hinrundenpartie hat der SuS übrigens mit 2:3 verloren. „Nun sind wir natürlich auf Revanche aus. Sie haben eine überragende Angreiferin, die uns damals wirklich das Leben schwer gemacht hat“, erinnert sich Dietmar Köhler zurück. Deshalb wollte er auch extra in dieser Woche nochmal das Blockverhalten „seiner“ Mädels trainieren - wäre da nicht seine Grippe. „Ich habe meiner Mannschaft gesagt, was sie trainieren sollen und eigentlich funktioniert das immer ganz gut“, so Köhler. Zusätzlich seien die Aufschläge im November zu schwach gewesen. Auch daran wollte der Coach eigentlich arbeiten.

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Von den Volleyballerinnen hat sich derweil noch nicht eine Spielerin für die Partie am Sonntag krank gemeldet. Und das trotz des Karnevalswochenende. „Sie scheinen das einfach besser wegzustecken als ich“, sagt der kränkelnde Trainer schmunzelnd.

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