Granulatklumpen beim SuS Olfen: Erste Mannschaft spielte freiwillig auf anderem Platz

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Die großen Gummiklumpen an der Hoddenstraße machen den Platz aktuell unbespielbar. Freiwillig verlegte die erste Mannschaft deshalb ihr Spiel auf einen anderen Platz.

Olfen

, 22.10.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Es ist aktuell wie eine nie endende Schleife. Seit diesem Sommer verklumpte beim SuS Olfen das Granulat auf dem Kunstrasenplatz. Grund dafür war die große Hitze. Seitdem gehört das Bild zum üblichen Anblick an der Olfener Hoddenstraße.

„Es schien in den letzten Wochen eigentlich soweit geregelt zu sein. Da konnten wir gut auf den Platz spielen und trainieren. Aktuell ist das aber nicht im Ansatz möglich. Vielleicht lag es zuletzt an den feuchteren Witterungsbedingungen“, erklärt Olfens Co-Trainer Matthias Potthoff.

SuS Olfen spielt gegen BW Huckarde auf anderem Platz

Auch deshalb entschied sich die Mannschaft, das wichtige Ligaspiel gegen BW Huckarde auf den zweiten, hinteren Platz beim SuS zu verlegen. Ob es irgendwann in diesem Jahr noch mal wirklich Betrieb auf dem eigentlichen Hauptplatz an der Hoddenstraße geben wird, ist für Potthoff ungewiss.

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Werner Sander, Vorsitzender der Fußballabteilung beim SuS, ist da schon zuversichtlicher: „Das Problem ist ja mittlerweile schon bekannt und ich verstehe total, dass die Fußballer da mittlerweile genervt von sind. Sie haben aber natürlich eher die sportliche Sicht und wir müssen vom Verein aus schauen. Deswegen werden wir das jetzt auch weiter im Verein besprechen und dann sehen wir weiter.“

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Aktuell sehe der SuS mehrere Möglichkeiten, die Problematik zu beheben. Der große Vorteil der Olfener ist dabei natürlich, dass man trotz der viele Mannschaften immer wieder auf den zweiten Platz ausweichen könne. „Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass wir die Trainings- und Spielbetrieb klar aufteilen und so möglichst viel auf den zweiten Platz verschieben. Jetzt kommt aber erstmal der Winter und dann müssen wir gucken, wie sich die Verklumpung dann entwickelt“, so Werner Sander.

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Doch auch die Verschiebung der Betriebe auf den Nebenplatz scheint für Sander selbst keine wirkliche Möglichkeit zu sein, das Thema wirklich aus der Welt zu schaffen: „Der Platz ist natürlich schon etwas weiter weg vom Geschehen. Da zieht es viel mehr als oben und die Kasse ist gar nicht mehr wirklich am Spiel. Das ist alles nicht so ganz perfekt.“

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