Halbzeitfazit des SuS Olfen II: Und plötzlich Aufstiegsaspirant

mlzHinrundencheck

Die Bezirksligareserve des SuS spielte im vergangenen Jahr noch um den Abstieg mit. Nun wurde Olfen erst in der letzten Woche vom Ligathron gestoßen. Kann es zum Aufstieg reichen?

von Nico Ebmeier

Olfen

, 27.11.2019, 11:10 Uhr / Lesedauer: 2 min

Hätte der SuS nicht drei von vier vergangenen Spielen verloren, wäre er mit großem Abstand Tabellenführer in der Kreisliga B2 Ahaus-Coesfeld. In seinem zweiten Jahr hat Trainer Mario Rast das Team vom Abstiegskandidaten zu einem echten Aufstiegsaspiranten geformt. Im Hinrundencheck schauen wir auf Besonderheiten der ersten Halbserie beim SuS II.

So lief die Hinrunde:

Vom vierten bis zum fünfzehnten Spieltag rangierte Olfen II - mit einer einzigen Ausnahme - durchgehend an der Tabellenspitze. In den ersten zwölf Spielen musste der SuS gar keine Niederlage einstecken und spielte nur dreimal Remis.

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Zum Ende der Hinrunde wendete sich dann aber das Blatt. Aufgrund großer Personalnot verlor Olfens Bezirksligareserve drei der vergangenen vier Spiele und dazu auch die Tabellenführung an den SuS Hochmoor.

Das waren die Highlights:

„Die Tatsache, dass wir überhaupt so lange da oben gestanden haben, ist für mich Höhepunkt genug“, schwärmt SuS-Trainer Mario Rast. Er sei jeden Montag in die Arbeit gegangen und konnte schön von seiner Mannschaft prahlen. Olfen war ohne große Erwartungen in die Serie gegangen und spielte sich dann in einen Rausch.

Das waren die Rückschläge:

Wenig überraschend trübten die vier Pleiten zuletzt etwas die Stimmung. In diesen Spielen mussten aber auch Altherrenspieler, die Rast ebenfalls trainiert, bei den „Jungspunden“ aushelfen. Generell gab es aber kein Spiel, wo Olfen wirklich schlecht gespielt hat.

Das sind die Gewinner und Verlierer:

Wer sich nach dem besten Spieler der Hinserie umschaut, kommt um einen Namen nicht herum: Trainersohn und Stürmer Sebastian Rast. Wahnsinnige 18 Tore schoss der Linksfuß in seinen elf Einsätzen. Der Lohn war, dass Michael Krajczy ihn schnell hoch in die erste Mannschaft gezogen hatte und auch dort spielte er weiter grandios auf, schoss in der Bezirksliga in vier Einsätzen drei Tore.

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Der große Verlierer ist wohl sein kongenialer Sturmpartner Max Müller. Auch er zeigte sich zu Beginn der Saison äußerst treffsicher, markierte sechs Tore, verletzte sich dann aber schwer. Nach seinem Muskelbündelriss saß er schon acht Spiele lang nur an der Seitenlinie und wird auch in diesem Jahr sicher nicht mehr an den Ball treten können.

Das sagt der Trainer:

Mario Rast ist völlig überwältigt von der Leistung seiner Mannschaft: „Es ist sehr, sehr gut, was wir in dieser Saison spielen. Dass wir hier so einschlagen, hat keiner erwartet. Man hat aber zuletzt gesehen, dass das alles kein Selbstläufer ist und wir immer Vollgas geben müssen.“

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