Matthias Potthoff vom SuS Olfen kann sich vorstellen Cheftrainer zu werden - unter Voraussetzungen

Fußball

SuS Olfens spielender Co-Trainer Matthias Potthoff hat im Frühjahr eine Trainer-B-Lizenz erworben. Einen Cheftrainer-Posten kann er sich prinzipiell vorstellen. Die Voraussetzungen müssen aber passen.

Olfen

von Janis Czymoch

, 03.11.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Matthias Potthoff bildet sich als Trainer weiter fort.

Matthias Potthoff bildet sich als Trainer weiter fort. © Sebastian Reith

So wie jemand einen Sprachkurs absolviert, um sein Englisch zu verbessern, „habe ich mich halt dazu entschieden, meine Fußball-Kenntnisse zu verbessern“, erklärt Matthias Potthoff. Der Spieler des Bezirksligisten SuS Olfen geht bereits seit längerem in der Rolle des spielenden Co-Trainers beim SuS auf.

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Unter Olfens ehemaligem Trainer, Michael Krajczy, war Potthoff zum Co-Trainer und verlängertem Arm aufgestiegen. Eine Rolle, die er auch unter dem aktuellen Trainer Jupp Ovelhey inne hat. „Ich übernehme einen kleinen Teil des Trainings“, erklärt Potthoff, der sich deswegen im vergangen März dazu entschied, eine Trainer-B-Lizenz abzuschließen.

Eine B-Lizenz zu machen hatte sich für SuS Olfens Co-Trainer schon länger abgezeichnet

Die Idee, eine B-Lizenz abzuschließen und „einfach etwas tiefer rein zu schnuppern“, hatte der Olfener Spielertrainer schon lange, da ihn auch die theoretische Trainerarbeit interessiere. Wie das Training „ kurz-, mittel- und langfristig strukturiert wird und wie man Trainingspläne schreibt“, habe der Lehrgang vermittelt. Diese theoretischen Aspekte hätten Potthoff, der nach eigenen Angaben seit dem „fünfen oder sechsten Lebensjahr Fußball spielt“, einfach „neugierig gemacht“.

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Ob sich seine Art, die Trainingseinheiten zu gestalten, verändert hat, seit er die B-Lizenz besitzt, konnte Potthoff mit Verweis auf den Trainerwechsel nicht genau beantworten. „Ich hatte mit Micha und habe mit Jupp einen sehr guten Austausch“ , führte Potthoff an und ergänzte: „aber jeder hat halt so seine eigenen Schwerpunkte“, weswegen er nur schwer Unterschiede feststellen konnte.

Einen Aufstieg zum Cheftrainer kann sich Potthoff vorstellen

Nach seiner aktiven Laufbahn einmal einen Cheftrainerposten zu übernehmen, sei „grundsätzlich eine Überlegung“, sagte Potthoff. Dafür müsste sich aber überhaupt erstmal die geeignete „Möglichkeit auf einen Trainerposten“ ergeben.

Und dann spielen für Matthias Potthoff auch noch private Gründe mit in die Entscheidung hinein. „Irgendwann kommt man ja jetzt auch in ein Alter, wo Familienplanung eine Rolle spielt“, sagte Potthoff. Vielleicht gebe es nach der „aktiven Zeit auch erstmal eine Pause“ so der SuS-Co-Trainer. „Aktuell kann ich nicht sagen: Ich werde zu einem bestimmten Zeitpunkt nächstes Jahr Trainer.“

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