Olfener Hammerwerfer erzielen Bestweiten in Halle

Leichtathletik: SuS Olfen

Die Hammerwerfer des SuS Olfen erreichen bei den Deutschen Jugendmeisterschaften die Plätze 9, 10 und 15. Für das Finale reicht es nicht ganz – dennoch konnten sich die Werfer gegenüber den Leistungen auf NRW-Ebene deutlich steigern.

OLFEN

, 25.02.2018, 19:53 Uhr / Lesedauer: 2 min
Hinter Sherin Köllers Bestweite steht vorerst Halle an der Saale als Wurfort. Für die Hammerwerfer ist die Winterwurf-Saison nach den Deutschen Meisterschaften vorbei.

Hinter Sherin Köllers Bestweite steht vorerst Halle an der Saale als Wurfort. Für die Hammerwerfer ist die Winterwurf-Saison nach den Deutschen Meisterschaften vorbei. © SuS Olfen (Archiv)

Die drei Olfener Hammerwerfer haben bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Halle an der Saale in Sachsen-Anhalt das Finale knapp verpasst. Am knappsten war es bei Sherin Köller, die als Neunte bitter ausschied.

Man kann es optimistisch sehen: wenigstens keine Resultate ohne gültigen Versuch – das Missgeschick war den Olfenern nämlich noch im vergangenen Sommer gleich zwei Mal bei den Deutschen Meisterschaften passiert. In Halle an der Saale lief es am Wochenende besser.

Sherin Köller mit persönlicher Bestleistung

Mit 42,79 Metern stellte Olfens U20-Werferin Sherin Köller eine neue Bestweite auf. 42,62 Meter weit war der Vier-Kilogramm-Hammer 2017 geflogen. Und mit dem Wurf in Halle legte sie eine satte Steigerung von fast drei Metern gegenüber den NRW-Meisterschaften vor vier Wochen in Leverkusen hin. Aber ein bisschen Pech hatte sie auch.

Unter 17 Athletinnen erreichten acht das Finale – Köller war als Neunte nach den ersten drei Würfen nicht mehr dabei. Genau 40 Zentimeter trennten sie von Johanna Giersch vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen, etwas mehr als ein halber Meter Rückstand hatte sie auf Pawla Snajdr von der MTG Mannheim. Mit einer Serie über 41 Meter stimmte aber auch Köllers Serie.

Schlierkamp nah an 36,00

Auch Olfens zweite U20-Werferin, Kira Schlierkamp, konnte mit ihrem Ergebnis am Sonntagmittag auf der Wurfanlage des Stadion Brandberge zufrieden sein. Mit 35,96 Metern hatte sie ihr Soll erfüllt, warf bei ihrer DM-Premiere ebenfalls weiter als auf NRW-Ebene und auch weiter als im Vorjahr. Sie wurde 15. des gut besuchten Wettkampfes.

Olfens U18-Werfer Rik Amann, der schon am Samstag seinen Wettkampf absolvierte, konnte mit den 47,18 Metern auch gut leben. „Nach dem Bänderriss im Winter war mein Ziel, die Meisterschaften mitzunehmen. Alles, was ich da noch geschafft hätte, wäre die Zugabe gewesen“, sagte Amann. Die Zugabe wäre das Fnale gewesen, die der Olfener als Zehnter mit 47,18 Meter nicht erreichte.

Zwei ungültige Versuche bei Amann

Mit 50,44 hatte ein Konkurrent noch so eben das Ticket für das Finale gelöst. Doch so weit war Amann noch nicht am Samstag, nachdem er in der Woche zuvor noch als Kampfrichter bei den Deutschen Meisterschaften in Dortmund im Einsatz war. „Ich bin ja erst vor 14 Tagen ins Training eingestiegen und hatte nur zwei bis drei Wurfeinheiten. Die ersten beiden Würfe waren ungültig, im dritten flog der Hammer dann auf die akzeptable Weite.

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