Rückschlag statt Party: SuS Olfen bekommt im Aufstiegskampf leichten Knick

mlzHandball: 1. Kreisklasse

Im Aufstiegskampf ist dem SuS Olfen der große Wurf nicht gelungen. Das Duell gegen den Verfolger aus Herne hat Olfen verloren. Nun ist es wieder spannend, aber der SuS hat es noch in der Hand.

Olfen

, 16.02.2020, 17:49 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Mission „Wiederaufstieg“ der Olfener Handballer hat am Samstag einen empfindlichen Knick bekommen. Der SuS Olfen verpasste es, in der 1. Kreisklasse Industrie mit einem Sieg gegen Herne auf vier Punkte Vorsprung davonzuziehen. Das wäre einer Vorentscheidung im Aufstiegsrennen gleichgekommen. Ein Beinbruch war die Pleite jedoch nicht.

1. Kreisklasse Industrie
HC Herne II - SuS Olfen 24:21 (13:10)

Am Ende waren sich in Olfen alle einig, dass die 21:24-Niederlage in der Sporthalle Westring in Herne verdient war. „Herne hat verdient gewonnen. Wir haben den Torwart einfach durchgehend warm geworfen und zu viel Eins-gegen-Eins verloren“, sagte Kapitän Lukas Scholten, der mit zehn Toren seine Quote als einer der wenigen Olfener hielt. Auch auf dem anschließenden Mannschaftsabend habe jeder eingesehen, dass „keiner Normalform hatte“, sagte Trainer Daniel Schnellhardt.

Jetzt lesen

Doch ein Stimmungsvermieser soll die Niederlage nicht gewesen sein. Durch den deutlichen Erfolg im Hinspiel behält Olfen den direkten Vergleich. Das heißt: Bei Punktgleichheit – so wie jetzt – steht Olfen vor Herne. „Wir haben es weiter in der eigenen Hand“, sagte Schnellhardt, „wenn wir alle Spiele gewinnen, sind wir Erster.“ Was ein Abrutschen auf Platz zwei bedeuten würde, ob dieser Platz am Saisonende auch zur Rückkehr in die Kreisliga Industrie berechtigt, „damit will ich mich gar nicht beschäftigen“, so Schnellhardt. Platz eins ist eben das erklärte Ziel.

Doch um den zu zementieren, fehlten dem SuS Olfen am Samstag Tore. Olfen lief immer einem Rückstand hinterher, mal betrug er nur ein Tor, dann schnell wieder drei Tore. „Man hatte nie das Gefühl, dass es eng werden könnte“, gab Schnellhardt zu.

Jetzt lesen

Zu schlecht war diesmal die Wurfquote. Latte, Pfosten, Hernes Torhüter – hier war zu oft Endstation, wenn ein Olfener auf das Tor warf. Chancen waren da. „Herne war die drei Tore effizienter“, erkannte Schnellhardt an, der Spitzenspiel-Atmosphäre vermisste. Das Spiel sei fair gewesen und ohne Aufreger ausgekommen – untypisch für eine Partie, in der es um viel geht.

SuS Olfen: Billermann, Bölken - Knebel (1), Lange (1), L. Scholten (10/3), Ott (1), Cremer, Kaschinski, Elsner, Oberhag, Lemberg (5), Dreber, Höning (3)

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt
Lesen Sie jetzt