SuS Olfen ist voller Vorfreude auf das Topspiel gegen Seppenrade

Fußball-Kreisliga A

Im Derby gegen Fortuna Seppenrade geht es für den SuS Olfen darum, den Druck auf den Ligaführenden Osterwick hochzuhalten. Beide Trainer erwarten einen spannenden Schlagabtausch.

Olfen

, 27.03.2019, 16:51 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lukas Rischen (l.) will auch im Spitzenspiel gegen Seppenrade wieder gewinnen.

Lukas Rischen (l.) will auch im Spitzenspiel gegen Seppenrade wieder gewinnen. © Fleckmann

„Wir freuen uns auf ein super Spiel gegen den wahrscheinlichen Meister“, sagt der Seppenrader Trainer Mahmoud Abdul-Latif. Auch Michael Krajczy, Trainer des SuS Olfen, freut sich auf die Partie am Donnerstagabend um 20.15 Uhr (Reckelsumer Straße, Lüdinghausen): „Es ist ein Derby und ich sehe die Chancen bei 50:50. Es wird vermutlich ein richtig guter Schlagabtausch.“

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Fortuna Seppenrade - SuS Olfen

Da Spitzenreiter Westfalia Osterwick am vergangenen Sonntag beim 1:1 gegen TSG Dülmen II abermals Punkte liegen gelassen hat, hat der SuS nur zwei Punkte Abstand auf den Platz an der Sonne. „Es klingt zwar plump, aber wir müssen jedes Wochenende unsere Hausaufgaben machen“, so Krajczy. Generell bekletterte sich Olfen zuletzt nicht unbedingt mit Ruhm. Gegen Holtwick beispielsweise fiel das 2:1-Siegtor erst in der 91. Minute. Für Fortuna-Trainer Abdul-Latif ist der Gast trotzdem die stärkste Mannschaft der Liga: „Wir spielen Donnerstagabend gegen den zukünftigen Meister, da bin ich mir sicher. Sie sind individuell unfassbar gut und agieren mannschaftlich sehr geschlossen.“ Besonders Marvin Böttcher, der für Abdul-Latif „beste Stürmer der Liga“, und die sehr erfahrene Innenverteidigung gefallen dem gastgebenden Trainer.

Der SuS Olfen gewann die letzten beiden Spiele

Für den SuS war Seppenrade zuletzt allerdings ein gutes Pflaster. Das Hinspiel gewann Olfen mit 2:1, in der vergangenen Saison gewann man in Seppenrade, auch ohne Krajczy als Trainer mit 4:0. „Das ist alles Schnee von gestern“, so der Olfener. „Der Hinspielsieg war zwar verdient, aber durchaus glücklich. Sie sind läuferisch sehr stark und deshalb müssen wir alles raushauen, um drei Punkte zu gewinnen.“

Personell sieht es auf beiden Seite schwierig aus. Während beim SuS weiterhin Murat Cengiz, Julian Wilhelm und Matthias Potthoff fehlen, muss die Fortuna auf ihren Kapitän Max Ewers und Fabian Prumann verzichten.

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