SuS Olfen springt nach Sieg gegen Lünen auf Platz zwei

Volleyball-Landesliga

Der SuS Olfen weist den Verfolger aus Lünen mit 3:0-Sieg in die Schranken. Dabei überzeugt besonders Lisa Czempik als Alternative über die Außen.

von Carl Brose

Olfen

, 13.02.2019, 16:11 Uhr / Lesedauer: 2 min
SuS Olfen springt nach Sieg gegen Lünen auf Platz zwei

Laura van Dunderen (r.) sicherte dem SuS Olfen mit ihrer Aufschlagserie den dritten Satz © Jürgen Weitzel

Durch einen überzeugenden 3:0-Sieg gegen den Lüner SV ist den Volleyballerinnen des SuS Olfen der Sprung auf Platz zwei in der Landesliga gelungen. Nun können die Olfenerinnen ruhigen Gewissens den Blick in der Tabelle nach oben richten.

Frauen, Landesliga 6

SuS Olfen – Lüner SV

3:0 (25:21, 25:20, 25:16)

Es war ein richtungsweisendes Spiel für den SuS Olfen. Entsprechend erleichtert war der Olfener Trainer Dietmar Köhler über den Sieg: „Wir wissen jetzt, wo es hingehen könnte. Hätten wir verloren, wäre vielleicht das große Zittern losgegangen. Aber so können wir uns nach oben orientieren.“

Dabei blickte Köhler dem Spiel zunächst mit leichten Sorgenfalten entgegen. Immerhin hatte er gleich mehrere Ausfälle zu verkraften, sodass ihm fast der komplette Außenangriff fehlte. „Wir haben deswegen ein bisschen umgestellt und Lisa Czempik auf Außen gestellt“, so Köhler. Und dieser Plan ging voll auf. Die junge Angreiferin machte ein richtig gutes Spiel und sorgte zusammen mit Laura van Dunderen für viele Punkte über Außen. „Wir sind momentan sowohl durch die Mitte, als auch über Außen sehr gefährlich. Diese Variabilität macht aktuell den Unterschied für uns aus“, sagt Köhler.

Holpriger Start ins Spiel

Dabei startete der SuS alles andere als souverän in die Partie. „Der Anfang war etwas holprig. Die große Außenangreiferin von Lünen hat uns zunächst Probleme gemacht“, so Köhler. So zog der Lüner SV im ersten Satz zunächst auf 6:1 davon. Doch im Laufe des Spiels bekam Olfen den Lüner Angriff immer besser in den Griff und drehte den ersten Satz zum Ende hin noch zu seinen Gunsten. Auch im zweiten Satz zeichnete sich wieder ein ähnliches Bild ab. Wieder gingen die Olfenerinnen zwischenzeitlich in Rückstand und wieder gelang es ihnen, sich mit einem starken Schlussspurt den Satz doch noch zu sichern.

Der letzte Satz entwickelte sich zu einer Machtdemonstration der Olfenerinnen. Durch eine Aufschlagserie von Laura van Dunderen zogen sie direkt davon. Daraufhin leisteten die Lünerinnen keine wirkliche Gegenwehr mehr. „Es ist ja häufig so, dass man nach zwei knapp verlorenen Sätzen beim dritten Satz dann einbricht und genau das ist Lünen dann auch passiert“, so Köhler.

SuS Olfen: Jäger, Köhler, Hasenberg, van Dunderen, Lütkenhaus, Schinkler, Zuske, Czempik

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