SuS Olfen stemmt sich mit aller Macht gegen den drohenden Abstieg

Handball-Kreisliga

Für die Handballer des SuS Olfen geht es mit dem Spiel gegen den SV Westerholt II in das nächste Abstiegsendspiel. Das anvisierte Ziel, Platz zehn, ist noch immer fünf Punkte entfernt.

von Nico Ebmeier

Olfen

, 28.03.2019, 14:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Randolf Mertmann erzielte gegen Herberde selbst drei Tore, spielt aber an diesem Samstag nicht.

Randolf Mertmann erzielte gegen Herberde selbst drei Tore, spielt aber an diesem Samstag nicht. © Patrick Fleckmann

Der erste Schritt ist geschafft für die Handballer des SuS Olfen. Im „ersten Endspiel“, wie es Trainer Randolf Mertmann beschrieb, besiegte der SuS den Abstiegskonkurrenten aus Herberde klar mit 26:20. Gegen Westerholt II wird die Aufgabe aber am Samstag um 19 Uhr (Hoddenstraße, Olfen) ungleich schwieriger.

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SuS Olfen - SV Westerholt II

Da noch immer unklar ist, wie viele Mannschaften am Ende der Saison absteigen werden, bleibt Platz zehn weiter das auserkorene Serienziel. Aber nicht nur, dass der Ligaletzte noch vier Plätze von diesem Ziel entfernt ist, vor allem trennen Olfen und den zehntplatzierten TuS Hattingen III noch immer fünf Punkte, die es in den verbleibenden fünf Partien aufzuholen gilt.

SuS Olfen kämpft mit der Personalnot

Allerdings trübt die Personallage ein wenig die Stimmung beim SuS. Gegen Herberde hat sich Kapitän Benedikt Höning den Finger ausgekugelt. „Er hat ihn sich dann in einer Selbstoperation wieder gerade gemacht, aber ob er am Samstag einen Ball fangen kann, weiß ich nicht“, erklärt Mertmann. Zusätzlich fehlen noch Kreisläufer Dominik Winkler mit Rückenproblemen und Moritz Wienken mit Achillessehnen-Schmerzen. Und obwohl die Personaldecke sehr dünn ist, wird auch, anders als am vergangenen Wochenende, Trainer Randolf Mertmann nicht auf dem Parkett stehen.

Generell ist für den Olfener das Spiel gegen Westerholt eher ein Bonus: „Es geht mehr darum, sich für die 21:37-Hinspielschelte zu revanchieren. Wenn wir alles geben, schätze ich die Siegchancen auf 50 Prozent ein.“ Wichtiger wären die nächsten Spiele, da der SuS noch gegen alle Konkurrenten um den Abstieg im direkten Vergleich antritt. „Wir müssen uns jetzt in Form bringen und dann am Ende gegen Hüls, Waltrop und Hattingen unbedingt siegen. In diesen Spielen geht es dann um die wichtigen Punkte im Abstiegskampf.“

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