Schnell wieder erfolgreich sein: Westfalia Vinnum kämpft gegen Ausfälle in der Mannschaft

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Acht Ausfälle hatte Westfalia Vinnum am vergangenen Sonntag zu verbuchen. Das sind für den Kreisligisten keine gute Voraussetzungen im Abstiegskampf. Doch ab März gibt es wieder Hoffnung.

Vinnum

, 11.02.2020, 05:45 Uhr / Lesedauer: 2 min

Kreisligist Westfalia Vinnum kann in der Rückrunde jeden Punkt gebrauchen. Denn zur Zeit steht die Mannschaft in der Tabelle noch auf Platz 14 mit sieben Zählern. Der Abstiegskampf ist allgegenwärtig in Vinnum. Schnell zurückkommen ist deswegen die Prämisse von Trainer Michael Nachtigall. Doch immer wieder muss der 47-Jährige auf gute Spieler durch Verletzungen oder Krankheit verzichten.

Allein am Sonntag in der Partie gegen Genclikspor Recklinghausen fehlten ihm acht Männer auf dem Feld. Yusuf Demir und Felix Gutzeit mussten krankheitsbedingt passen. Bei Juri Lebsack kam ein alter Faserriss zum Vorschein, sodass er erst wieder fit werden muss. „Ob er diese Woche spielt, ist noch nicht sicher, wahrscheinlich erst wieder am 1. März“, sagt Nachtigall. Auch Sven Quante, der sich im Freundschaftsspiel gegen den FC Spvgg Oberwiese einen Haarriss am Fuß zugezogen hat, muss eine Pause einlegen.

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Doch das Engagement des Fußballers ist ungemein. „Er will unbedingt spielen, Donnerstag im Training probieren wir das mal aus. Aber vermutlich nutzen wir die zwei freien Wochen, um ihn wieder komplett auskuriert auf den Platz zu schicken.“ Durch Verletzungen sind außerdem Michael Asemann, Daniel Liebner, Stefan Olfens und Torwart Dennis Apitzsch erst einmal bis Mitte März nur abseits des Rasens aktiv.

Für die Mannschaft da sein

Gerade in solchen Situationen zollt Nachtigall den verbliebenen Spielern besonderen Respekt. Kapitän Giuliano Buccini habe sogar angeschlagen gegen Recklinghausen gespielt. „Die Jungs haben eine gute Einstellung und zeigen wirklich Engagement. Für die Mannschaft da sein, das ist Bedingung Nummer eins.“

Der 47-Jährige hofft, dass er ganz bald wieder auf einen volleren Kader zurückgreifen kann. Denn die Ausfälle machen sich auch im Training bemerkbar. „Ob da 16 Mann oder nur 10 stehen, das macht schon einen Unterschied.“ Doch es gibt einen Lichtblick für Westfalia Vinnum, einige Langzeitverletzte kommen in den nächsten Spielen zurück und die weiteren Ausfälle würden gesund sofort wieder in der Startelf stehen.

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Im normalen Saisonverlauf muss Nachtigall aber wohl immer wieder mit einer kleineren Spielerauswahl rechnen. Die Ausfälle zu ersetzen, sind für ihn dauerhaft eine Herausforderung. „Dann ist die Mannschaft besonders gefragt und muss enger zusammenrücken, damit der Gegner es so schwer wie möglich auf dem Platz hat.“

Im Kampf gegen den Abstieg müsste Westfalia Vinnum noch einen Platz gutmachen. „Wir wollen so schnell wie möglich erfolgreich sein und an das untere Mittelfeld heranrücken. Damit die Jungs wieder Spaß am Fußball kriegen“, sagt Trainer Nachtigall.

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