Westfalia Vinnum möchte mit Michael Nachtigalls Tricks den „ersten Dreier vergolden“

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Mit ganz besonderen Tricks von Westfalia-Trainer Michael Nachtigall soll es die nächsten Punkte geben. Bis zum Winter soll dann der Anschluss an das Mittelfeld endgültig gemacht sein.

von Nico Ebmeier

Vinnum

, 15.11.2019, 15:34 Uhr / Lesedauer: 1 min

So richtig konnte man seinen eigenen Augen nicht trauen. Da gewinnt Westfalia Vinnum seine ersten elf Ligaspiele nicht und dominiert dann den Tabellenzweiten aus Bertlich. Gegen GW Erkenschwick soll es am liebsten genau so weitergehen (Sonntag, 14.45 Uhr, Nussbaumweg, Erkenschwick).

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GW Erkenschwick gegen Westfalia Vinnum

„Wir sind immer noch richtig glücklich über das Spiel“, sagt Trainer Michael Nachtigall knapp eine Woche nach dem Sieg über Bertlich. Und dabei hätte dieser noch höher als 2:0 ausfallen können.

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„Es war von jedem Spieler eine sehr, sehr gute Leistung. Wir haben uns endlich belohnt“, so Nachtigall weiter.

Nun geht es für Vinnum gegen Erkenschwick aber darum, diese Form zu bestätigen. Unbekannt sind die Grün-Weißen der Westfalia überhaupt nicht.

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Da Erkenschwick immer eine Woche vorher gegen den Gegner gespielt hat, gegen den Vinnum dann spielte, fragte Michael Nachtigall stets bei den Grün-Weißen nach, wie die Mannschaften denn spielen würden. „Thomas Synowczik (Trainer von GW Erkenschwick) und ich sind sehr gut befreundet. Ich hätte das genau so für ihn gemacht“, so der Westfalia-Coach.

Michael Nachtigall holte sich „Empfehlungen“ vom Stadtrivalen

Und selbst über die Mannschaft seines Freundes hat sich Nachtigall nun wertvolle Tipps geholt. „Aus Meckinghoven, wo ich vorher Trainer war, sind einige Spieler zum Stadtrivalen Rot-Weiß Erkenschwick gegangen. Die haben letzte Woche ihr Derby gehabt und haben mir ein paar Empfehlungen gegeben.“

Sollte Vinnum dann der zweite Sieg in Folge gelingen, hat Nachtigall Großes vor: „Das Ziel ist es jetzt, bis zum Winter möglichst viele Siege zu holen und dann den Anschluss an das Mittelfeld wieder herzustellen.“ Verzichten muss er dabei auf Maximilian Stanek, Laurenz Ahmann und Andreas Stolzenberg, der gegen Bertlich noch das 1:0-Führungstor erzielte.

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