Zwei Plätze, vier Mannschaften: Fußballer des SuS Olfen dürfen wieder ins Training

mlzSuS Olfen

Während die meisten Selmer Fußballvereine schon wieder ins Training einstiegen, wartete der SuS Olfen noch ab. Nun ist die Pause aber auch im Steversportpark vorbei. Verzichten müssen die Spieler trotzdem auf ein paar Dinge.

Olfen

, 15.06.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Last but not least: Auch die Fußballer des SuS Olfen wollen als letzter heimischer Verein nun wieder mit dem Training beginnen. Ab Mittwoch dürfen die Jugendlichen und Erwachsenen dann wieder auf den Platz. Die Zeit bis zur Wiederaufnahme des Trainings hat sich der SuS Olfen bewusst gelassen. Im Steversportpark sah man in den vergangenen Wochen keinen Anlass zur Eile, obwohl erste Vereine zum Teil einen Monat früher begonnen haben.

Dass die Saison abgebrochen wird, war der Hauptgrund für die langsame Herangehensweise, an der der SuS festhielt. „Wir haben uns intensiv damit beschäftigt und Regularien ausgearbeitet, wie was laufen kann“, sagte Werner Sander zur Vorstandssitzung am vergangenen Dienstag. Zunächst fragte der SuS ab, welche Teams überhaupt auf den Platz möchten und wann die entsprechenden Trainer zeitlich gesehen ihre Einheiten absolvieren möchten.

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Daraus erstellte der Verein dann einen neuen Belegungsplan, der vorsieht, dass ab Mittwoch und in den darauf folgenden Tagen die Teams von den Mini-Kickern bis zu den Alt-Herren wieder mit dem Training beginnen. Zwei exakte Zeitblöcke, von 18 bis 19.45 Uhr sowie von 20 bis 21.45 Uhr, sollen dann die Belegung klar regulieren. 15 Minuten bleiben den Spielern den Platz zu verlassen und die Trainer können währenddessen gegeben falls Materialen desinfizieren. In den beiden Slots dürfen sich dann auf den beiden Plätzen in Olfen aber immer nur vier Mannschaften aufhalten.

Jeder Spieler entscheiden selbst über Restart

Am Dienstagabend, 16. Juni, sind alle Trainer dann eingeladen, damit der SuS Olfen unter der dem Dach der Stadiontribüne über die Regeln informieren kann. Dann sollen auch die Verantwortlichen bereits das ausgearbeitete Konzept unterschreiben. Die Spieler folgen in den kommenden Tagen, denn ohne die Unterzeichnung dürfe keiner auf den Platz zum Training, erklärt Klann. Zwei bis drei Teams hatten sich gegen eine Wiederaufnahme des Trainings entschieden. Völlig in Ordnung für die Verantwortlichen, denn bei diesem Restart solle das Freiwilligenkonzept gegeben sein, erklärt Vorstandsmitglied Christiane Klann.

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Der Plan gilt nun für die kommenden zwei Wochen und anschließend noch für die Sommerferien. Falls es in dieser Zeit noch einmal neue Lockerungen vom Land NRW gibt, wird das Konzept daran angepasst. Wichtig sei hier, dass kein Trainer oder Team eigenhändig handelt und entscheidet, sondern alles mit dem Verein abgesprochen werden muss, wenn es neue Regelungen gibt, erklärt Klann. Die seit Fronleichnam ermöglichten Lockerungen wurden sofort miteingebaut in den Plan, sodass die Trainer ihre Teams nicht wie vorerst gedacht in Zehnergruppen einteilen müssen. Der Abstand muss aber auch mit 30 Mann auf dem Platz eingehalten werden, ob bei Absprachen oder bestimmten Trainingsformen, betont Christiane Klann. Die Ausnahme bilden hier Zweikämpfe und somit auch das Abschlussspiel, wo Kontakt kaum vermeidbar ist.

Kabinen und Duschen bleiben geschlossen

Was sich durch die neuen Regelungen beim SuS Olfen nicht geändert hat, ist die Kabinen- und Duschsituation. Denn diese Räumlichkeiten bleiben weiterhin geschlossen. „Wir hätten sonst noch strengere Auflagen, da auch immer nur eine bestimmte Personenanzahl diese Räumlichkeiten betreten darf. Und wir sehen kein Problem darin, zu Hause zu duschen.“ Insgesamt gehen die Verantwortlichen bewusst so streng mit der gesamten Lage um, denn man sei sich der großen Verantwortung bewusst, sodass lieber ein Tag länger im Vorstand diskutiert wird, als die Spieler und Trainer einer Gefahr auszusetzen.

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