Zwei späte Treffer entscheiden das Duell zwischen dem SuS Olfen und Eintracht Ahaus im Pokal

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Lange sah es noch nach einem Remis in der zweiten Kreispokal-Runde zwischen dem SuS Olfen und Eintracht Ahaus aus. Doch zwei späte Treffer verhinderten den Gang ins Elfmeterschießen.

Olfen

, 22.10.2020, 21:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Am Donnerstagabend empfing der SuS Olfen den Landesligisten Eintracht Ahaus in der zweiten Runde des Kreispokals Ahaus-Coesfeld.

Und Olfen hatte mit ordentlichen Personalproblemen zu kämpfen. Dienstag und Mittwoch bekam Trainer Jupp Ovelhey noch zwei weitere Absagen aus seinem aktuell dezimierten Kader und musste dadurch umplanen.

Vier A-Jugendliche mit dabei

Gespräche zwischen erster und zweiter Mannschaft sowie der Olfener A-Jugend führten dazu, dass gegen Ahaus gleich zwei Spieler aus der SuS-Reserve und vier A-Jugendliche mit von der Partie waren.

Und trotz der 1:3-Niederlage, war Ovelhey voll des Lobes für seine Aushilfsleute. „Die haben das schon richtig gut gemacht. Die haben wirklich mit viel Herz und mit viel Einsatz gespielt“, sagte er, musste zur Personalsituation aber auch eingestehen: „Es ist weiterhin ein Flickenteppich.“

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Doch der Reihe nach: Bereits nach sieben Minuten ging der Gast aus Ahaus in Führung, Jan Kröger traf. Ovelhey wähnte schlimmstes, wurde aber im Anschluss positiv überrascht. Sein Team kämpfte sich in die Partie, auch weil sich Ahaus etwas zurückzog. „Wir haben uns gut gefangen, standen im Deckungsverband gut. Das waren zwei Welten, wenn ich das mit dem Spiel am Sonntag vergleiche“, sagte der SuS-Coach.

Den Lohn gab es nach 58 Minuten: Felix Schröder tankte sich unnachahmlich über die rechte Seite durch und beförderte den Ball von Außen ins Gäste-Tor. Im Anschluss brachte die Einwechslung von Till Hube, der eigentlich für die Zweite spielt, noch weitere Sicherheit in die Olfener Defensive und ein Sonderlob Ovelheys für den Mann der Reserve.

Eigentor sorgt für erneute Gäste-Führung

Ein offener Schlagabtausch entstand, der das glücklichere Ende für die Eintracht fand. Dairus Brüggemann, der vor der Partie noch in Tape eingewickelt worden war und laut Ovelhey eine richtig gute Partie absolvierte, wollte einen Ball ins Aus lenken. Doch seine Grätsche traf den Ball nicht richtig und sorgte dafür, dass dieser vorbei an Torwart Jan Stember in die eigenen Maschen ging (86.).

Im Anschluss warf Olfen noch mal alles nach vorne, hatte noch in der vierten Minute der Nachspielzeit einen Freistoß, doch Ovelheys Wunsch wurde nicht ausgeführt. Statt dem langen Ball in den Strafraum, gab es die kurze Standardvariante. Ballverlust. Konter. Der 1:3-Treffer zur Entscheidung durch Niclas Dormayer.

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Ovelhey sah aber nach der Partie vor allem viele positive Aspekte seines Teams im Duell gegen den Landesligisten. Einsatz und Spielweise haben gestimmt und sollten, so der Übungsleiter, für ein positives Gefühl für das Spiel am Sonntag beim VfL Kemminghausen sorgen. Wofür Ovelhey aber bis dahin noch eine Lösung finden muss: die Personalsituation.

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