Er hatte sich eine Wiederholung der Vorjahresplatzierung gewünscht, doch im Gegensatz zu 2018 schaffte es Bobpilot Bennet Buchmüller bei der Junioren-WM diesmal nicht aufs Treppchen.

Schwerte

, 03.02.2019, 20:35 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die gewünschte Wiederholung einer Platzierung auf dem Treppchen ist nicht gelungen. Auf Platz fünf beendete der Schwerter Bobpilot Bennet Buchmüller am Königssee am Sonntagnachmittag die Junioren-Weltmeisterschaft im Viererbob. Tags zuvor hatte Buchmüller seinen Zweierbob auf Platz sechs gesteuert.

Wer nach diesem Abschneiden einen enttäuschten Buchmüller erwartet hatte, liegt daneben. „Auch wenn es kein Podestplatz geworden ist, bin ich eigentlich ganz zufrieden. Es war zwar kein Ausreißer nach oben, aber grundsätzlich waren die Fahrten gut. Wir sind ohne größere Fehler runtergekommen“, lautete die erste Analyse des 26-Jährigen kurz nach dem Rennen.

Mäßige Startzeiten verhindern bessere Platzierung

Dass es nicht weiter nach vorne ging, lag hauptsächlich an den mäßigen Startzeiten, die Buchmüller mit seinen drei Teamkollegen Bastian Heber, Erec Bruckert und Nils Dabrunst im Eiskanal am Königssee hinlegte. Von den 21 Vierer-Schlitten, die das Rennen um den WM-Titel der Junioren aufnahmen, lag Buchmüllers Bob im Startzeiten-Ranking im ersten Lauf nur auf dem zehnten und im zweiten Durchgang sogar nur auf dem zwölften Platz. „Woran es genau gelegen hat, kann ich noch nicht sagen“, so Buchmüller, der im Vorjahr stets zu den schnellsten Startern der Konkurrenz gehört hatte. Damals verfügte er jedoch über ein eingespieltes Team, mit dem er die ganze Saison bestritten hatte – das war diesmal nicht der Fall.

Zwar konnte der Schwerter Pilot die Startrückstände noch deutlich verringern, „aber ganz nach vorne fahren kann man nicht mehr, wenn die Startzeiten nicht so gut sind“, erklärt Buchmüller. So zählte er zwar in der Kategorie „Top-Speed“ zu den Besten, doch mehr als Rang fünf nach dem ersten Lauf wurde es nicht. Im noch etwas besseren zweiten Lauf wurde es sogar die viertbeste Zeit, was an der Gesamtplatzierung aber nichts mehr änderte.

43 Hundertstel Rückstand auf den Sieger

So beendete Buchmüller, der in der nächsten Saison aus Altersgründen nicht mehr im Nachwuchsbereich startberechtigt ist, seine letzte Junioren-WM mit 43 Hundertstelsekunden Rückstand auf den Sieger, Richard Oelsner aus Dresden, auf besagtem fünften Platz.

Exakt drei Zehntelsekunden Rückstand hatten Buchmüller und sein Berliner Anschieber Henrik Bosse am Samstag in der Zweierbob-Konkurrenz hinter Oelsner gelegen, der auch hier der Schnellste war. Auch mit dieser Platzierung war der Schwerter Pilot halbwegs zufrieden.

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