Die Bezirksligisten im Team-Check: Was vom SC Berchum/Garenfeld zu erwarten ist

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Der Saisonstart der Amateurfußballer wirft seine Schatten voraus. Am 11.8. geht es los, auch für die Mannschaften der Bezirksliga 6. An dieser Stelle unter der Lupe: der SC Berchum/Garenfeld

Schwerte

, 06.08.2019, 17:33 Uhr / Lesedauer: 2 min

Das Saisonziel

Dritter, Dritter, Vierter, Zweiter – die Berchum/Garenfelder waren in den in den vergangenen vier Bezirksliga-Spielzeiten ein Stammgast im oberen Tabellendrittel. Auch unter dem neuen Trainer Fabian Kampmann soll sich der SC in vorderen Regionen bewegen.

„Wir wollen eine richtig gute Saison spielen und wollen wieder ins obere Drittel der Tabelle“, sagt Kampmann. Das Wort „Aufstieg“ kommt Kampmann aber nicht über die Lippen. „Einen Aufstieg kann man nicht planen. Unser Kader ist sicherlich gut besetzt – aber was passiert, wenn mal drei Eckpfeiler wegfallen?“ so Kampmann.

Kommen und Gehen

Mit Tim Eickelmann (zum Westfalenliga-Aufsteiger SV Hohenlimburg 10) ist ein Torjäger gegangen, mit Nicolas Külpmann (zurück vom Oberligisten Westfalia Rhynern) ist ein anderer gekommen. Acht weitere Neue gehören dem SC-Kader an.

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Von ihnen hat sich laut Kampmann vor allem Luca Becker, aus der A-Jugend des Kirchhörder SC nach Garenfeld gewechselt, in den Vorbereitungsspielen als positive Überraschung herauskristallisiert. „Luca tritt auf, als sei er schon zehn Jahre im Herrenbereich dabei“, lobt der Coach den Youngster.

Die Vorbereitungsphase

Als „durchwachsen“ bezeichnet Trainer Kampmann die Vorbereitung – und das, obwohl der SC das eigene Fritz-Selve-Turnier für sich entscheiden und sich dabei auch gegen höherklassige Konkurrenz durchsetzen konnte. „Aber wegen der vielen Urlauber war es schwierig, die taktischen Veränderungen einzustudieren, die mir vorschweben“, so Kampmann.

Der Trainer

Fabian Kampmann (34) hat in Garenfeld die Nachfolge von Dieter Iske angetreten. Der Job beim SC ist für den 34-Jährigen die erste Station als Trainer einer Erwachsenenmannschaft, nachdem er vorher beim FC Iserlohn, Hombrucher SV und vor allem VfL Bochum im ambitionierten Nachwuchsbereich unterwegs war.

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Der Hauptunterschied: „Die Jugendspieler im Leistungsbereich machen neben dem normalen Training noch mehr für sich selber – und sie sind eigentlich immer da. Das ist in der Bezirksliga sicherlich nicht so, wobei ich mich aber nicht beklagen will. Die Trainingsbeteiligung ist nämlich richtig gut“, berichtet der neue Berchum/Garenfelder Coach.

Prognose

Auch wenn der Aufstieg – verständlicherweise – nicht offensiv als Saisonziel ausgegeben worden ist, muss man den SC Berchum/Garenfeld auf dem Zettel haben. Der Kader ist mit 25 Feldspielern auch in der Breite gut bestückt. Und qualitativ hat der SC nicht nur wegen Rückkehrer Külpmann, mit dem man den abgewanderten Torjäger Eickelmann mindestens gleichwertig ersetzt haben dürfte, ganz sicher gehobenes Bezirksliga-Format.

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