Die HSG Schwerte/Westhofen und eine Niederlage der Kategorie „höchst ärgerlich“

Handball-Landesliga

Kurz vor Schluss lagen die Landesliga-Handballer der HSG Schwerte/Westhofen im Gaspiel bei der zweiten Mannschft des TuS Volmetal noch vorne. Am Ende aber standen sie mit leeren Händen da.

Schwerte

, 16.02.2020, 20:11 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die HSG Schwerte/Westhofen, hier im Heimspiel gegen Lüdenscheid eine Woche vorher, musste sich beim TuS Volmetal 2 mit 24:25 geschlagen geben.

Die HSG Schwerte/Westhofen, hier im Heimspiel gegen Lüdenscheid eine Woche vorher, musste sich beim TuS Volmetal 2 mit 24:25 geschlagen geben. © Bernd Paulitschke

TuS Volmetal 2 - HSG Schwerte/Westhofen 25:24 (14:15)

Als der direkte Freiwurf von Toni Mrcela als letzte Aktion der Partie in der Volmetaler Abwehrmauer hängen blieb, war es amtlich: Die HSG Schwerte/Westhofen stand am Samstag in einer spannenden Partie zwischen dem Tabellenachten und dem Vierten mit leeren Händen da.

Die 24:25-Niederlage fiel aus Schwerter Sicht in die Kategorie „höchst ärgerlich“, denn nicht einmal zwei Minuten vor Schluss lagen die Schwerter noch mit 24:23 in Führung.

Den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht

Doch zwei technische Fehler nutzten die Gastgeber zu Tempogegenstößen, mit denen sie der Partie noch eine Wendung gaben.

„Wir haben unserer angespannten Personalsituation erneut getrotzt. Aber letztlich haben wir den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht, was Volmetal mit einfachen Toren bestraft hat“, fasste HSG-Trainer Mischa Quass den Spielverlauf zusammen.

Nach durchweg ausgeglichenem Verlauf mit wechselnden Führungen gerieten die Gäste mit 17:20 in Rückstand (43.). Doch nun gelangen ihnen vier Tore in Serie zum 21:20 – der Auswärtssieg schien greifbar. Das galt erst recht, als Dominik Thäsler sieben Minuten vor Schluss einen Zwei-Tore-Vorsprung zum 23:21 herauswarf.

TuS Volmetal hat den längeren Atem

Doch den längeren Atem hatten dann doch die Gastgeber, denen eine Minute vor Schluss das Siegtor gelang. Danach hatte die HSG zwar noch die Möglichkeit eines letzten Angriffs, kam aber nicht mehr in eine viel versprechende Abschlussposition.

So blieb es bei der knappen und bitteren Niederlage, die die Schwerter auf den sechsten Tabellenplatz zurückfallen lässt.

Schwerte/Westhofen: Daniel Evangelou, Mike Krüner - Dominik Yaltzis (3), Tim Gurol (5/2), Sebastian Ablas, Alexandr Denissov (3), Tim Decker, Toni Mrcela (3), Tim Schlütz, Alexander Nickolay, Dominik Thäsler (6), Peter Hengstenberg, Christoph Kämper (4).

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