Die HVE Villigst-Ergste fährt zum Schlusslicht: „Sollten nicht auf doofe Ideen kommen“

Handball

Klarer als bei der Partie der HVE Villigst-Ergste in Lüdenscheid könnten die Vorzeichen nicht verteilt sein. Auch HVE-Lokalrivale HSG Schwerte/Westhofen muss auswärts ran.

Schwerte

, 31.01.2020, 19:12 Uhr / Lesedauer: 2 min
Kampf um den Ball im Spiel der HVE Villigst-Ergste (blaue Trikots) mit Robert Stelzer (li.) und Louis Marquis gegen Halingen. Die HVE gewann mit 28:22 und steht nun beim Tabellenschlusslicht Lüdenscheid vor einer Pflichtaufgabe.

Kampf um den Ball im Spiel der HVE Villigst-Ergste (blaue Trikots) mit Robert Stelzer (li.) und Louis Marquis gegen Halingen. Die HVE gewann mit 28:22 und steht nun beim Tabellenschlusslicht Lüdenscheid vor einer Pflichtaufgabe. © Manuela Schwerte

Landesliga

HSG Lüdenscheid - HVE Villigst-Ergste (Samstag, 17.30 Uhr, Sporthalle Bergstadt-Gymnasium, Honseler Straße, 58511 Lüdenscheid)

Gastgeber Lüdenscheid steht mit der deprimierenden Zwischenbilanz von 1:27-Punkten vor dem Abstieg in die Bezirksliga. Und trotzdem ist den Verantwortlichen der HVE Villigst-Ergste nicht ganz wohl in ihrer Haut.

„Es ist mir ein Rätsel, warum Lüdenscheid erst einen Punkt. Vor allem der Rückraum ist mit Beckmann und Lausen nicht schlecht besetzt. Wir sollten nicht auf doofe Ideen kommen und Lüdenscheid auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Co-Trainer Oliver Neuhausen, der sich gut daran erinnern kann, dass die HVE sich in der jüngeren Vergangenheit häufig genug in Lüdenscheid schwer getan hat.

Andererseits sollte die Brust des souveränen Tabellenführers breit genug sein. Dieser kann zudem auch noch in Bestbesetzung antreten, nachdem auch Johannes Stolinas Schulterblessur weitgehend abgeklungen ist.

TV Westfalia Halingen - HSG Schwerte/Westhofen (Samstag, 18 Uhr, Mehrzweckhalle Halinger Dorfstraße, 58708 Menden)

Die HSG Schwerte/Westhofen hat im Laufe der Spielzeit schon mit einigen Widrigkeiten zu kämpfen gehabt. Tim Decker hat seine aktive Karriere wegen einer Knieverletzung beenden müssen, Tim Gurol und Daniel Evangelou haben jeweils Bänderisse im Fuß überstehen müssen und Niklas Linnemann hat dem Verein mitten in der Saison plötzlich den Rücken gekehrt.

Dominik Thäsler (li.) und die HSG Schwerte/Westhofen sind am Samstag in Halingen gefordert.

Dominik Thäsler (li.) und die HSG Schwerte/Westhofen sind am Samstag in Halingen gefordert. © Bernd Paulitschke

Am Donnerstag setzte sich diese Misere fort, als Lennart Schwies beim Abschlusstraining nach einem Sprung auf dem Fuß eines Mitspielers landete und umknickte. „Das ist wohl ein Bänderriss und eine mehrwöchige Pause“, meint Trainer Mischa Quass und stellt fest: „Es trifft uns ziemlich heftig in dieser Saison.“

Und trotzdem wolle er mit seinem Team beim Tabellenzehnten alles daran setzen, nach fünf Niederlagen mal wieder als Sieger vom Platz zu gehen, so Quass. Allerdings gibt es ganz sicher leichtere Aufgaben, als in der engen Halinger Halle vor dem emotionalen Heimpublikum zu bestehen.

Bezirksliga

HVE Villigst-Ergste 2 - HV Sundern (Sonntag, 18 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel, Grünstraße)

Es geht mal wieder um Big Points im Kampf um den Klassenerhalt für die Villigst-Ergster Zweitvertretung. Trotz des wichtigen Sieges vom vergangenen Wochenende leuchtet die rote Laterne noch immer bei der HVE, die sie nun aber mit einem Erfolg gegen den zwei Punkte besser platzierten Tabellendrittletzten abgeben will.

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