Die Idee kam beim Aufräumen: HSG Schwerte/Westhofen macht es selbst

Handball

Die Sporthalle des Friedrich Bährens-Gymnasiums als ein Schmuckstück unter den Sportstätten zu bezeichnen, wäre charmant geflunkert. Doch präsentiert sich die Halle nun in einem neuen Glanz.

Schwerte

, 12.06.2020, 18:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Viele fleißige Hände der HSG Schwerte/Westhofen trugen ihren Teil dazu bei, dass die Tribüne der FBG-Sporthalle in neuem Glanz erstrahlt.

Viele fleißige Hände der HSG Schwerte/Westhofen trugen ihren Teil dazu bei, dass die Tribüne der FBG-Sporthalle in neuem Glanz erstrahlt. © Bernd Paulitschke

Rund 30 fleißige Handballerinnen und Handballer der HSG Schwerte/Westhofen machen es möglich.

Schon im vergangenen Jahr war im HSG-Lager die Idee entstanden, den Tribünenbereich der Halle in Eigenregie aufzuhübschen – in Absprache mit der Stadt Schwerte, die das Material stellte.

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„Aber irgendwie hat es terminlich und organisatorisch nicht geklappt, und das Ganze ist im Sande verlaufen“, erzählt Juliane Lindner, Spielertrainerin der zweiten Damenmannschaft.

Gelagertes Material wiederentdeckt

Beim Aufräumen des Jugendraums habe sie dann vor ein paar Wochen das gelagerte Material wiederentdeckt, so Lindner weiter – Grund genug, die Initiative zu ergreifen.

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Nach kurzer Rücksprache mit der HSG-Führung und dem grünen Licht der Stadt-Verantwortlichen konnte dann mit dem Werkeln begonnen werden.

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Die Bretter der Sitzbänke wurden abgeschraubt und bearbeitet, die Metallgeländer erhielten einen neuen Anstrich – es wurde fleißig geflext, geschliffen, grundiert und lackiert.

Bei Pizza und Kaltgetränken

Aktive aller vier Seniorenmannschaften beteiligten sich an der ehrenamtlichen Aktion, bei der als angenehmer Nebeneffekt bei Pizza und Kaltgetränken nach getaner Arbeit auch noch eine Stärkung des Zusammengehörigkeitsgefühls heraussprang.

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Und weil die Aktion so ein Erfolg war, steht einer Fortsetzung nichts im Wege. So ist geplant, in näherer Zukunft an einem weiteren Wochenende den zweiten Teil der Tribüne in Angriff zu nehmen. „Das Go der Stadt dazu haben wir“, verrät Juliane Lindner.

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