Die Korbjäger der Schwerter TS schienen unbesiegbar - bis der Tabellenletzte kam

Basketball-Landesliga

Die scheinbar Unbesiegbaren sind doch schlagbar. Ausgerechnet gegen den Tabellenletzten aus Barop kassierten die Landesliga-Basketballer der Schwerter TS ihre erste Saisonniederlage.

von Fabienne Aust

Schwerte

, 08.12.2019, 18:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Korbjäger der Schwerter TS schienen unbesiegbar - bis der Tabellenletzte kam

Antoine Hosley steuerte 52 Punkte für die Schwerter TS bei, konnte erste Saisonniederlage damit aber nicht verhindern. © Manuela Schwerte

Schwerter TS - TVE Barop 2 85:98 (21:28, 21:29, 25:19, 18:22)

Die Niederlage fiel mit 85:98 auch noch recht deutlich aus. So gab es lange Gesichter im Schwerter Lager – gegen das Schlusslicht war ein Sieg fest eingeplant.

Aber es kam am Samstagnachmittag anders als gedacht. Doch die Warnungen des Schwerter Trainers wurden nicht gehört. Manuel Boruch hatte vor Barop gewarnt, das nach einem schwierigen Start in die Saison am vergangenen Wochenende mit einem Sieg gegen Oberliga-Absteiger Kaiserau aufhorchen ließ. „Wir sind mit der falschen Einstellung in die Partie. Erster gegen Letzter – da haben sich alle in Sicherheit gewogen“, meinte Boruch.

Der hochkarätige Baroper Neuzugang David McGee machte der STS das Leben schwer. Immer wieder überwand er die wenig engagierte Schwerter Defensive und erzielte die ersten 21 Punkte der Gäste. In der Offensive wurde die STS, die das Zusammenspiel vermissen ließ, ein ums andere Mal gestoppt. „Wir haben zu wenig zusammen gespielt und uns dadurch auch selbst viele Möglichkeiten genommen“, so Boruch.

Schon zur Halbzeit lagen die Schwerter 15 Punkten zurück. Obwohl die STS das dritte Viertel für sich entschied, reichte es am Ende nicht. Barop spielte es souverän zu Ende und ließ den Tabellenführer nicht mehr näher herankommen. Dessen Trainer meinte zusammenfassend: „Ich bin sehr enttäuscht. Das Fehlen von Tom Grossart und Miroslav Petrovski war sicherlich ein Faktor. Aber letztendlich haben wir uns selbst geschlagen. Barop war der verdiente Sieger“, erzählte Boruch.

Schwerte: Shaun Fenner, Antoine Hosley (52), Jan Schreer (2), Abdul-Kareem Bah, Robert Martin, Niklas Tschorn, Christoph Grobe, Darko Dimkovski (25), Florian Dehnhardt (2), Thomas Jung (4), Axel Flaujac.

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