Die Schwerter TS gewinnt das Spitzenspiel, aber ihr Trainer ist unzufrieden

Basketball-Landesliga

Das Spitzenspiel der Basketball-Landesliga zwischen den beiden ungeschlagenen Team der Schwerter TS und des LTV Lippstadt war richtig spannend - mit dem besseren Ende für die STS.

von Fabienne Aust

Schwerte

, 17.11.2019, 18:06 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Schwerter TS gewinnt das Spitzenspiel, aber ihr Trainer ist unzufrieden

Schwerter Turnerschaft Basketball Herren - Lippstadt © Bernd Paulitschke

Schwerter TS - LTV Lippstadt 91:89 (28:19, 21:21, 21:23, 21:26)

Die Schwerter gewannen mit 91:89, doch Trainer Manuel Boruch war alles andere als zufrieden: „Das war die schlechteste Saisonleistung!“

Nach einem ausgeglichenen Start in die Partie nutzte die STS die letzten vier Minuten im ersten Viertel, um sich leicht abzusetzen (28:19). Doch Lippstadt kämpfte sich mit einer starken Teamleistung zurück ins Spiel und verkürzte mit einer 9:0-Serie auf 32:35. Zwar konnte die STS bis zur Halbzeitpause das Polster wieder auf neun Punkte ausbauen, doch entschieden war die Partie noch nicht.

Nach der Pause verwandelte Lippstadt zwei Dreier, sodass der Vorsprung der STS auf vier Punkte schmolz. Als die Schwerter sich dann jedoch einen 13-Punkte-Vorsprung erspielten, schien alles für den nächsten Saisonerfolg zu sprechen. Doch Lippstadt gelangen noch vor der Viertelpause sieben Punkte.

Im letzten Spielabschnitt verlief das Spiel ausgeglichen. Die Schwerter verteidigten ihren Vorsprung, konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen. Drei Minuten vor Schluss startete Lippstadt eine 10:0-Serie, sodass es in den letzten Minuten noch unnötig spannend wurde. Darko Dimkovski behielt an der Freiwurflinie die Nerven und brachte den 91:89-Sieg ins Ziel. „Wir haben im Angriff viele falsche Entscheidungen getroffen, und die Bereitschaft in der Defensive hat oft gefehlt. Ich bin enttäuscht“, so Boruch.

Schwerte: Shaun Fenner (2), Antoine Hosley (42), Jan Schreer, Florian Dehnhardt (2), Darko Dimkovski (22), Tom Grossart, Axel Flaujac (2), Miroslav Petrovski (8), Niklas Tschorn, Telmo Caetano (2), Thomas Jung (11).

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