Ein Familienduell nach dem Derby und der HVE-Wunsch nach schneller Rückkehr in die Spur

Handball

Im Spiel eins nach dem Derby muss das Landesliga-Duo auswärts ran. Die HVE Villigst-Ergste spielt bei Eintracht Hagen 3, die HSG Schwerte/Westhofen spielt beim Tabellennachbarn in Voerde.

Schwerte

, 29.03.2019, 17:45 Uhr / Lesedauer: 2 min
Im Spiel eins nach dem Derby ist Nils Stange (re.) mit der HVE Villigst-Ergste in Hagen zu Gast, während Dominik Thäsler und die HSG Schwerte/Westhofen versuchen werden, sich den Tabellennachbarn TG Voerde vom Leib zu halten.

Im Spiel eins nach dem Derby ist Nils Stange (re.) mit der HVE Villigst-Ergste in Hagen zu Gast, während Dominik Thäsler und die HSG Schwerte/Westhofen versuchen werden, sich den Tabellennachbarn TG Voerde vom Leib zu halten. © Bernd Paulitschke

Dabei gilt für die HVE Villigst-Ergste, nach dem verlorenen Lokalduell bei der Drittvertretung des VfL Eintracht Hagen in die Erfolgsspur zurückzufinden, während das Gastspiel der HSG Schwerte/Westhofen in Voerde besonders für einen Rückraumspieler der HSG keine Partie wie jede andere ist.

VfL Eintracht Hagen 3 - HVE Villigst-Ergste (Samstag, 18.30 Uhr, Sporthalle Mittelstadt, Bergischer Ring 80, 58095 Hagen)

Beim Tabellenneunten wird sich zeigen, ob die nicht einkalkulierte Derbyniederlage des vergangenen Samstags bei der HVE nachhaltige Spuren hinterlassen hat. Trainer Thorsten Stange glaubt nicht negative Nachwirkungen. „Es hat das eine oder andere Gespräch gegeben – ein bisschen intensiver als sonst, aber auf einem vernünftigen Niveau“, verrät Stange. Er sei zuversichtlich, dass sein Team mit einer konzentrierten Leistung in Hagen auftreten wird.

Doch der Coach weiß auch, dass in der Halle Mittelstadt eine anspruchsvolle Aufgabe auf seine Schützlinge wartet. Schon im Hinspiel hielt die Hagener „Dritte“ die Partie bis kurz vor Schluss offen, ehe sich der Tabellenzweite in den Schlussminuten mit 34:29 durchsetzen konnte.

Fabian Bleigel steht aus Krankheitsgründen voraussichtlich nicht zur Verfügung.

TG Voerde - HSG Schwerte/Westhofen (Sonntag, 17.30 Uhr, Sporthalle Reichenbach, Peddinghausstraße 17, 58256 Ennepetal)

Die Partie der Tabellennachbarn zwischen dem Tabellenvierten Voerde und der ein Punkt besser platzierten HSG ist der zweite Teil des Familienduells im Hause Pauk-stadt. Vater Karl-Heinz sitzt auf der Voerder Trainerbank, sein Sohn Nico ist einer der Schwerter Leistungsträger. Dieser hatte nach dem eindeutigen Schwerter 39:33-Hinspielsieg deutlich bessere Laune als der Papa.

Doch HSG-Trainer Mischa Quass geht davon aus, dass es im Rückspiel deutlich schwieriger wird, die beiden angepeilten Punkte einzufahren. „Voerde ist in eigener Halle eine Macht“, sagt Quass mit dem Hinweis darauf, dass der bisher einzige Saison-Minuspunkt für Liga-Überflieger Schwelm aus dem 28:28-Unentschieden in Voerde stammt. Allerdings hatte auch die HVE Villigst-Ergste bis zum Aufeinandertreffen mit der HSG eine weiße Heimweste – ein gutes Omen für das Spiel in Voerde? Quass hält sich bedeckt. Nach dem 33:27-Derbysieg („Für Mannschaft und Umfeld war es eine schöne Sache, dieses Spiel gewonnen zu haben“) habe man im Training schon gemerkt, dass eine gewisse Last abgefallen sei, berichtet der Coach. Auch ohne Sönke Braß (Studium), Christoph Kämper (Urlaub) und Dominik Yaltzis (Knieverletzung) will die HSG aber am Sonntag wieder die nötige Spannung aufbauen – Nico Paukstadt wird schon dafür sorgen.

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