Ein guter Gastgeber, aber im Wasser ist die SG Eintracht Ergste kaum zu stoppen

Schwimmen

Voller Stolz konnte die SG Eintracht Ergste auf das 33. Ergster Schwimmfest zurückblicken. 103 Podestplätze und 123 Bestzeiten standen zu Buche. Ein Akteur schwamm sogar sechs Mal zu Gold.

von Jörg Krause

, 06.11.2019, 18:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Ein guter Gastgeber, aber im Wasser ist die SG Eintracht Ergste kaum zu stoppen

Bei 814 Starts an zwei Tagen war beim 33. Schwimmfest der SG Eintracht Ergste im Stadtbad Hochbetrieb. © Bernd Paulitschke

Nach zwei anstrengenden Wettkampftagen mit 814 Starts zeigte sich Simone Dreston, Hauptorganisatorin des 33. Ergster Schwimmfestes am vergangenen Wochenende im Schwerter Stadtbad, mehr als zufrieden. Mit der Hilfe nahezu aller Eltern der Wettkampfmannschaft präsentierte sich die SG Eintracht Ergste als guter Gastgeber für die zehn Gastvereine. Die Rückmeldungen waren durchweg positiv.

Aber auch im heimischen Wettkampfbecken lief es für die Gastgeber absolut nach Wunsch. Stolze 123 persönliche Bestzeiten (PBZ) und 103 Podestplätze (35 Gold-, 40 Silber- und 28 Bronzemedaillen) erschwammen die 27 Teilnehmer der SGE.

So räumte Familie Krüger richtig ab. Constantin Krüger (Jahrgang 2004) triumphierte über vier Strecken, denn über 50m Rücken, 200m Rücken, 200m Brust und die 400m Lagen war er nicht zu schlagen. Zwillingsbruder Maximilian Krüger siegte sogar bei fünf seiner Starts. Ihre Schwester Katharina Krüger (Jahrgang 1999) siegte zudem bei ihren beiden Starts über die 800m und 200m Freistil souverän.

Im Jahrgang 2003 überzeugte Mehrshad Akbari. Er schwamm bei jedem seiner acht Starts auf das Siegerpodest und gewann Gold über die 200m Rücken.

Hannah Pohlmann (2005) war in Topform und sicherte sich neben Gold über die 800m Freistil und sieben weiteren Medaillen auch noch die südwestfälische Qualizeiten über die 400m Lagen, 400m Freistil und die 100m Freistil. Kim Ißbrücker siegte über die 50m Freistil und Milena Droll holte zwei Silber- und eine Bronzemedaille.

Im Jahrgang 2007 konnte Finja Thoms überzeugen. Sie schaffte es bei jedem Start aufs Treppchen und siegte gleich drei Mal (50m und 100m Schmetterling, 100m Brust). Julian Köhler (2006) freute sich über sechs Medaillen, davon zwei goldene über 50m Brust und 50m Rücken, während Emil Weihl drei Mal den Sprung auf den Silberplatz schaffte.

Maximilian Stagis war im Jahrgang 2009 war kaum zu schlagen und schwamm sechs Mal zu Gold. In der weiblichen Konkurrenz holte Laura Philipp vier Medaillen und freute sich über Gold über die 50m Rücken. Daria Riemer gewann über die 50m Freistil und Lina Smyczyinski siegte über die 200m und die 400m Freistil. Mia Schulte wurde Zweite über die 400m Freistil. Leonie Weber freute sich über zwei Bronzemedaillen (200 Rücken und 400m Freistil). Lotte Langosch holte jeweils Gold über die 50m und 200m Brust und Marla Giele gewann Silber über die 50m Freistil.

Mariska Jamro (2008) wurde gleich fünf Mal Zweite und schaffte über die 400m Freistil die Qualifikation für die Südwestfälischen Meisterschaften der Langen Strecken. Ebenfalls in sehr starker Form präsentierte sich Luisa Pohlmann. Sie gewann zwei Silbermedaillen und schaffte über die 50m Brust die Südwestfalenqualifikation. Anna Weihl holte Silber über die 50m Rücken. Bei den Jungs gewann Mats Schmidt drei Mal Bronze.

Und auch das Trio im jüngsten Jahrgang (2010) war in großartiger Form. Mira Schmidt siegte über die 50m Schmetterling. Hier holte Annika Kudella Bronze. Finya Schmidtchen gewann Gold über die 50m Rücken.

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