ETuS/DJK gegen VfL Schwerte - ein Derby zweier Erzrivalen aus dem Niemandsland

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Und schon wieder ein Derby: ETuS/DJK Schwerte gegen VfL Schwerte – von dem Evergreen zwischen den „Roten“ und den „Blauen“ gibt es am 20. Spieltag der Bezirksliga-Saison eine Neuauflage.

Schwerte

, 06.03.2020, 18:48 Uhr / Lesedauer: 3 min

ETuS/DJK Schwerte - VfL Schwerte (Sonntag, 15.15 Uhr, EWG-Sportpark, Am Hohlen Weg)

Tabellarische Brisanz in das Derby hineinzuinterpretieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit. Denn mit je 25 Punkten dümpeln die Erzrivalen auf den Plätzen acht und neun im Niemandsland der Tabelle herum.

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Und trotzdem dürfte es in Schwerte-Ost am Sonntagnachmittag nicht langweilig werden. „Mehr Emotionen als in anderen Spielen“ erwartet zum Beispiel VfL-Trainer Dominik Buchwald – neben den drei Punkten geht es auch immer ums Prestige, wenn diese beiden Teams aufeinandertreffen.

Haberschuss-Ziel: Vor dem VfL stehen

Das lässt sich auch der Aussage des ETuS/DJK-Trainers André Haberschuss entnehmen, der keinen Hehl daraus macht, „dass es ein persönliches Ziel von mir ist, am Ende der Saison vor dem VfL zu stehen.“

Sein Gegenüber sagt dazu: „Ich weiß, dass die Spiele gegen ETuS vor allem für die Leute, die schon lange im Verein sind, sehr wichtig sind. Mir persönlich geht es aber eher darum, insgesamt in der Tabelle nach oben zu klettern. Was die anderen Schwerter Mannschaften machen, spielt dabei für mich keine Rolle.“

Beide Teams haben etwas gutzumachen

Mit Blick auf den vergangenen Sonntag haben beide Mannschaften etwas gutzumachen. „Wir haben es uns selbst zuzuschreiben, trotz einer ordentlichen Leistung nicht gewonnen haben – die Möglichkeiten dazu waren da“, ließ VfL-Trainer Buchwald das ärgerliche 0:1 gegen TSK Hohenlimburg nochmal kurz Revue passieren.

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Und dass aus ETuS/DJK-Sicht das kommende Derby ganz anders laufen sollte als das zurückliegende, versteht sich fast von selbst. „Man kann ja mal verlieren, auch mal 0:5 – aber nicht in einem Derby. Die Art und Weise, wie die Mannschaft in Geisecke aufgetreten ist, hat mir überhaupt nicht geschmeckt – da hat nichts gestimmt. Aber wir haben schnell einen Haken an dieses Spiel gemacht“, sagt André Haberschuss.

Beim VfL Schwerte fallen drei Spieler aus

Bei den Gästen kehren die zuletzt fehlenden Kadir Yilmaz und Rodi Mohammad in den prall gefüllten Kader zurück. Der VfL muss dagegen neben dem gesperrten Gianluca Zocco und Till Nicolaßen (Fußprellung) auch auf Yannis Schwarze verzichten, der sich gegen Hohenlimburg eine Rückenverletzung zugezogen hat.

VfB Schwelm - Geisecker SV (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Am Brunnen, Hauptstraße, 58332 Schwelm)

Kunstrasen am vergangenen Sonntag gegen den ETuS/DJK, Asche am Mittwochabend im Nachholspiel in Hohenlimburg und nun vermutlich schwer zu bespielender Naturrasen in Schwelm – der Geisecker SV ist binnen weniger Tage auf allen möglichen Untergründen gefragt.

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„Wir haben uns eine breite Brust erarbeitet, indem wir die letzten fünf Spiele seit dem 17. November gewonnen haben. Aber wir wissen auch, was uns in Schwelm für eine Qualität erwartet. Die haben uns in der Hinrunde nahezu an die Wand gespielt – da haben wir mehr als glücklich gewonnen“, sagt der genesene Trainer Thomas Wotzlawski vor der Reise zum Tabellenzehnten, der beim Geisecker 1:0-Hinspielsieg seinerzeit zwei Elfmeter verschoss.

Blau-Weiß Voerde - SC Hennen (Sonntag, 15 Uhr, Rasenplatz Tanneneck, Helkenberger Weg, 58256 Ennepetal)

Hennens Trainer Holger Stemmann rechnet vor dem Gastspiel beim Tabellensechsten Voerde mit einer anspruchsvollen Aufgabe für seine „Zebras“: „Es gibt angenehmere Aufgaben, als in Voerde zu spielen. Das ist eine spielstarke Mannschaft, die sich sehr gut entwickelt hat“, sagt Stemmann über den Gegner.

Zudem hat Hennen mal wieder eine Reihe von Ausfällen zu beklagen. Den beruflich verhinderten Kevin Rudzinski setzt der Coach ebenso auf die Liste der Spieler, die nicht dabei sein können wie die verletzten Nils Cala, Michael Weigelt, Dominik Essmann und Brian Prince.

FC Wetter - SC Berchum/Garenfeld (Sonntag, 15 Uhr, Harkortberg, 58300 Wetter)

So richtig weiß Fabian Kampmann, Trainer des SC Berchum/Garenfeld, offenbar nicht, was beim FC Wetter auf seine Mannschaft zukommt.

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„Ich habe gehört, sie haben sich im Winter neu formiert. Genaues weiß ich aber nicht – das ist aber auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist mir unsere eigene Leistung. Und da muss man sagen: Die Jungs machen ihre Sache richtig gut, das sieht nach Fußball aus“, so der Trainer des Tabellenzweiten.

Beim Gastspiel in Wetter, das in der Tabelle auf dem 13. Rang zu finden ist, sind bis auf Lucas Schneider und den langzeitverletzte Marcel Grzondziel alle Mann an Bord.

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