Finanzspritze von 90.000 Euro für die Tennisabteilung der TG Westhofen

Sportstättenförderung

Vier Schwerter Sportvereine durften sich kürzlich über eine Finanzspritze aus dem Förderprogramm der Landesregierung „Moderne Sportstätte 2022“ freuen. Nun folgt eine fünfte Fördermaßnahme.

Westhofen

, 30.04.2020, 16:48 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Clubhaus der Tennisabteilung der TG Westhofen soll in neuem Glanz erstrahlen. Das Förderprogramm des Landes NRW „Moderne Sportstätten 2022“ macht es möglich.

Das Clubhaus der Tennisabteilung der TG Westhofen soll in neuem Glanz erstrahlen. Das Förderprogramm des Landes NRW „Moderne Sportstätten 2022“ macht es möglich. © Michael Dötsch

Nach dem Kanu- und Surf-Verein Schwerte, dem TC Rot-Weiß Schwerte, dem Bürgerschützenverein Schwerterheide und der Budogemeinschaft Schwerte freut sich nun die Tennisabteilung der Turngemeinde Westhofen.

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Die Westhofener erhalten die stolze Summe von 88.959 Euro für ihr Projekt „Energetische Sanierung der Tennisanlage“.

Clubhaus soll in neuem Glanz erstrahlen

Dahinter verbergen sich nach Angaben von Heiner Möller, Vorsitzender der TGW-Tennisabteilung, folgende Maßnahmen, nach der die Anlage an der Rettelmühle in neuem Glanze erstrahlen soll:

Die Heizung des Clubhauses wird erneuert, die Dusch- und Sanitärbereich wird neu gefliest und erhält neue Armaturen. Zudem ist ein Innenanstrich geplant. Weiterhin soll das Geld für das Herrichten des hinteren Trainingsplatzes sowie für neue Zäune rund um die Plätze genutzt werden.

Geplante Investition zu 90 Prozent finanziert

Mit der Finanzspritze aus dem Topf der Landesregierung könne man die geplanten Investitionen zu 90 Prozent finanzieren, sagt Möller. „Für die restlichen 10.000 Euro werden wir auch noch eine Lösung finden“, sagt Möller und setzt dabei auf ein hohes Maß an Eigeninitiative aus dem Kreis der Mitglieder.

Insgesamt zeigte sich Möller hoch erfreut darüber, dass es grünes Licht für die Fördermaßnahme gibt – gerade in diesen Corona-Zeiten sei dies keine Selbstverständlichkeit.

Antrag an die NRW-Bank als formaler Akt

Um wirklich an das Geld zu kommen, müssen die Westhofener nun noch einen Zuwendungsantrag an die NRW-Bank stellen. Dieser Vorgang sei aber als eher formaler Akt zu werten, sagen Heiner Möller und Stadtsportverbandsvorsitzender Peter Schubert unisono.

Faktisch sei die finanzielle Unterstützung durch den positiven Bescheid, der die TGW-Vereinsführung am Dienstag erreichte, in trockenen Tüchern.

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