Gute Abwehr, starker Keeper und das vielversprechende Debüt eines beidhändigen Neuzugangs

Handball-Landesliga

Nach der ersten Saisonniederlage im letzten Spiel des alten Jahres ist die HVE Villigst-Ergste zurück in der Spur. In Menden überzeugte die HVE mit einem 29:16-Sieg.

Schwerte

, 12.01.2020, 20:37 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gute Abwehr, starker Keeper und das vielversprechende Debüt eines beidhändigen Neuzugangs

Dennis Friedrich, hier in einem Kreispokalspiel vor vier Monaten, war zwischen den Pfosten der große Rückhalt der HVE Villigst-Ergste beim 29:16-Erfolg in Menden. © Foto: Manuela Schwerte

SG Menden Sauerland Wölfe 2 - HVE Villigst-Ergste 16:29 (7:11)

Bei der Zweitvertretung der SG Menden Sauerland Wölfe kamen die Villigst-Ergster am späten Sonntagnachmittag zu einem verdienten, wenn auch zu hoch ausgefallenen 29:16-Sieg.

Bis „das gute Come-in nach der Winterpause“, wie es Trainer Thorsten Stange nach dem Spiel formulierte, in Form des deutlichen Erfolges beim Tabellensiebten feststand, hatte die HVE eine Anfangsviertelstunde zu bewältigen, die nicht frei von Widrigkeiten war.

Dennis Friedrich verrammelt seinen Kasten

In einer hektischen Partie mit einigen kuriosen Pfiffen war von Spielfluss zunächst noch nicht viel zu sehen. Der Spitzenreiter ging zwar von Beginn an in Führung, musste dann aber den Ausgleich zum 6:6 hinnehmen (16.).

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13 Minuten später stand es aber 11:6 für die Gäste, die eine richtig starke Defensivleistung ablieferten und mit Dennis Friedrich einen Rückhalt zwischen den Pfosten hatten, der seine Bude komplett verrammelte. Erst 15 Sekunden vor der Pausensirene musste der junge Keeper nach einem abgefälschten Wurf den Ball nochmal aus dem Netz holen.

Größere Qualität und besser besetzte Bank

Auf der anderen Seite münzten die HVE-Angreifer zwar längst nicht alle Möglichkeiten in Tore um, doch mit zunehmender Spieldauer wirkte sich die größere Qualität und die besser besetzte Bank der HVE immer deutlicher aus.

So waren spätestens mit dem Tempogegenstoß-Tor von Marc Licha zum 23:15 die beiden Auswärtspunkte sicher – die letzten zehn Minuten waren dann ein Schaulaufen des Spitzenreiters, dem durch Jan Speckmann zum 28:16 sogar ein Kempa-Tor für die Galerie gelang.

Debütant Nilas Praest setzt den Schlusspunkt

Der Schlusspunkt aber blieb einem Debütanten vorbehalten: Nilas Praest sorgte in seinem ersten Spiel für die Villigst-Ergster für den 29:16-Endstand. Mit dem fünffachen Torschützen, der die außergewöhnliche Fähigkeit besitzt, mit rechts und links gleich gut werfen zu können, hat Trainer Stange noch eine zusätzliche Option – der Einstand des Beidhänders Praest war jedenfalls vielversprechend.

Villigst-Ergste: Dennis Friedrich, Jan Schulte - Jonas Mag (6/4), Fabian Bleigel, Philipp Koch (3), Alexander Hänel (4), Marc Licha (2), Louis Marquis (1), Nilas Praest (5), Johannes Stolina (1), Jannis Mimberg (3), Felix Ständker, Robert Stelzer, Jan Speckmann (4).

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