Holzpfosten erwarten das "Topspiel schlechthin"

Futsal: Regionalliga

Sie können zwar nicht in ihrem „Wohnzimmer“, der Alfred-Berg-Sporthalle, antreten. Aber das soll für die Holzpfosten-Futsaler auf dem Weg zu einem erfolgreichen Verlauf des Heimspiels am Samstag, 19. November, kein Hindernis sein. Die Rede ist vom Spitzenspiel des achten Spieltags der Regionalliga.

SCHWERTE

, 18.11.2016, 11:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Holzpfosten erwarten das "Topspiel schlechthin"

Kapitän Nils Klems (hier gegen Bielefeld) und die Holzpfosten-Futsaler freuen sich auf das Spitzenspiel gegen Köln.

Futsal, Regionalliga Holzpfosten Schwerte - Futsal Panthers Köln (Samstag, 19. November, 15.30 Uhr, Sporthalle Gänsewinkel, Grünstraße)

Holzpfosten-Trainer Daniel Ramon Saballs machte zwei Tage vor dem Spiel gar nicht erst den Versuch, seine Vorfreude zurückzuhalten: „Das wird das Topspiel schlechthin“, meint der Schwerter Coach, der die Kölner schon vor der Saison als heißen Meisterschaftsfavoriten auf dem Zettel hatte.

Dass das Team aus der Domstadt zurzeit „nur“ auf dem dritten Tabellenplatz steht und schon zwei Spiele (in Sennestadt und gegen Düsseldorf) verloren hat, hat laut Ramon Saballs auch personelle Gründe. „Sie hatten einige Spieler, die ausgefallen waren, die jetzt aber zurück sind. Und hochmotiviert werden sie ohnehin sein – wie alle Mannschaften, die gegen uns antreten“, meint der Holzpfosten-Trainer.

Angeführt wird das Kölner Team von Ex-Fußballprofi Timo Heinze. Der 30-Jährige war vor knapp drei Wochen der Kapitän der Deutschen Futsalnationalmannschaft bei deren erstem Länderspiel gegen England, ehe zwei Tage später der Schwerter Nils Klems die deutsche Auswahl zur zweiten Partie als „Käpt´n“ aufs Feld führte.

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Aber es ist nicht allein Heinze, der auf Kölner Seite sein Handwerk versteht. Vor allem die Offensivabteilung kann mit 48 geschossenen Toren aus sieben Spielen einen guten Wert vorweisen – allerdings nur den zweitbesten der Liga, denn die Schwerter sind mit bisher 56 Saisontreffern noch torhungriger.

Es verspricht also ein torreiches Spitzenspiel zu werden, in dem die Gastgeber aber nicht auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen können. Mit Alexander Bahr, „Pippo“ Oldenburg, Patrick Kulinski und Tino Ruggio fallen vier gestandene Spieler aus. Das sei zwar ärgerlich, sagt Ramon Saballs, bereitet dem Coach aber keine schlaflosen Nächte: „Wir sind so breit aufgestellt, dass wir auch ohne diese vier Spieler genug Qualität aufs Feld bringen können“, sagt der Trainer mit breiter Brust.

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