Holzpfosten-Spieler sind heiß auf das Spitzenspiel

Futsal: Entscheidungsspiel

Am Samstag, 4. März, steht für die Futsaler von Holzpfosten Schwerte 05 das letzte Saisonspiel der Futsalliga West auf dem Programm. Im Interview spricht Holzpfosten-Spieler Tino Ruggio über das Gipfeltreffen um die Westdeutsche Meisterschaft und die Qualifikation für die K.o.-Spiele um die Deutsche Meisterschaft.

SCHWERTE

, 03.03.2017, 11:31 Uhr / Lesedauer: 2 min
Holzpfosten-Spieler sind heiß auf das Spitzenspiel

Tino Ruggio, hier gegen den UFC Münster, hört am Saisonende bei den Holzpfosten-Futsalern auf.

Im Gipfeltreffen des Zweiten gegen den Ersten geht es morgen ab 18.30 Uhr in der Al-fred-Berg-Sporthalle, Am Bohlgarten, zwischen den „Pfosten“ und dem MCH Futsal Sennestadt um den Titel des Westdeutschen Meisters und – noch wichtiger – um die Qualifikation für die K.o.-Spiele um die Deutsche Meisterschaft. Die „Quali“ für diese K.o.-Spiele zu schaffen, hat auch bei Tino Ruggio die oberste Priorität. Der Italiener im Holzpfosten-Trikot hat angekündigt, am Ende der Saison aufzuhören – nur allzu gern würde er dies mit einem sportlichen Erfolg tun, wie er im Gespräch verrät.

Tino, wirst Du schon am Samstag zum letzten Mal für die Holzpfosten spielen?

Vom Bauchgefühl her sage ich: Nein! Beim Training am Mittwoch waren wir 17 Mann, die alle total heiß sind. Ein Sieg wäre schön, damit wären wir Westdeutscher Meister. Aber vorrangig ist das nicht – was haben wir davon, wenn wir dann eine Runde später rausfliegen würden. Es zählt also am Samstag nur das Weiterkommen, gerne auch als Zweiter. Und ich hoffe doch stark, dass wir zumindest den einen Punkt, der dafür nötig ist, gegen Sennestadt auch holen.

Warum hörst Du denn eigentlich am Saisonende auf?

Das hat hauptsächlich private Gründe, ich brauche mehr Zeit für meine Familie und auch für mich selbst. Dazu kommt, dass auch die Knochen so langsam Probleme machen – ich werde bald 34. Wenn die anderen Spieler schon unter der Dusche stehen, bin ich manchmal noch beim Auslaufen oder beim Dehnen.

Bist Du in Deiner Holzpfosten-Zeit ein Schwerter geworden?

Ja, das kann man so sagen. Ich wohne ja in Schmallenberg. Das heißt: 100 Kilometer Anfahrt zum Training – eine Strecke. Ich habe das sieben Jahre lang gemacht, jetzt ist es auch gut. Aber es fällt mir trotzdem sehr schwer. Ich bin ein Familienmensch – und man kann schon sagen, dass die Holzpfosten meine zweite Familie geworden sind. Deshalb werde ich auch nicht ganz weg vom Fenster sein. Ich werde sicher ab und zu mal beim Training vorbeischauen. Und wenn Not am Mann sein sollte, stehe ich bereit.

Zum Abschluss bitte noch ein Tipp fürs Spiel gegen Sennestadt.

Ich bin nicht so der Typ, der gerne tippt – vor einem Ergebnistipp würde ich mich gerne drücken. Aber mein Bauchgefühl sagt mir, dass es ein ganz knappes Ergebnis wird – allerdings mit der klaren Tendenz, dass wir uns qualifizieren.

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