HSG Schwerte/Westhofen: Der Trainer und ein Großteil der Spielerinnen machen weiter

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Bei den Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Schwerte/Westhofen herrscht Kontinuität. Auf zwei Spielerinnen kann Mischa Quass in der nächsten Saison jedoch nicht mehr zählen.

Schwerte

, 06.03.2020, 15:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Als Trainer der Landesliga-Männer macht Mischa Quass am Saisonende bekanntlich Schluss. Doch als Coach des Frauenteams bleibt der 39-Jährige der HSG auch in der Spielzeit 2020/21 erhalten, wie Rolf Linnemann in seiner Funktion als Sportlicher Leiter der HSG bekanntgegeben hat.

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Eine reine Formsache sei es nicht gewesen, dass er weitermacht, sagt Quass. „Natürlich gab es die Überlegung, einen kompletten Cut als Trainer zu machen“, verrät Quass – zumal auch der Job als Vorsitzender des TV Jahn Rot-Weiß Schwerte eine Menge Zeit in Anspruch nimmt.

Wolff tritt kürzer, Ruhfaut geht ins Ausland

Andererseits: „Es macht einfach Spaß mit den Mädels, die ich teilweise ja auch schon ziemlich lange trainiere.“ Deshalb habe er sich mit Linnemann darauf verständigt, noch eine Saison dranzuhängen, so Quass, der die Mannschaft zu Beginn dieser Saison übernommen hatte - parallel zu seinen Trainerjobs bei den Männern und bei der weiblichen A-Jugend, die aber mittlerweile aufgelöst worden ist.

So ist es zur neuen Saison nur noch ein Traineramt, das Quass bei der HSG Schwerte/Westhofen bekleiden wird.

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Dabei kann er im Wesentlichen auf die Spielerinnen der aktuellen Mannschaft zurückgreifen, denn hier herrscht bei der HSG ein hohes Maß an Kontinuität. Zwar wird Vicky Wolff aus Studiengründen kürzertreten und Julia Ruhfaut wegen eines Auslandsaufenthaltes bis auf Weiteres nicht zur Verfügung stehen, aber Abgänge zu anderen Vereinen gebe es nach jetzigem Stand der Dinge nicht, freut sich Quass.

„Eine Linkshänderin würden wir wohl nehmen“

Und wie sieht es auf der Zugangsseite aus? Angesichts des relativ großen Kaders bestehe kein allzu großer Bedarf an neuen Spielerinnen, sagt der Trainer.

„Aber wenn uns eine Linkshänderin über den Weg laufen würde, würden wir sie wohl gerne nehmen“, meint der Trainer vor dem Hintergrund, dass der aktuelle Kader der Schwerter Verbandsliga-Frauen ausschließlich aus Rechtshänderinnen besteht.

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