HSG Schwerte/Westhofen: So bereitet sich das Team auf die Playoffs zur 3. Liga vor

Handball

Die HSG Schwerte/Westhofen könnte bald um den Aufstieg in die Dritte Liga spielen. Das ist zwar nicht das Ziel, doch das Team von Mischa Quass bereitet sich dennoch auf den Ernstfall vor.

Schwerte

, 06.05.2021, 15:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die Handballerinnen der HSG Schwerte/Westhofen könnten zu den ersten Hallensportler zählen, die wieder in den Wettkampfbetrieb starten.

Die Handballerinnen der HSG Schwerte/Westhofen könnten zu den ersten Hallensportler zählen, die wieder in den Wettkampfbetrieb starten. © Bernd Paulitschke

Überall steht der Hallensport unterhalb der Profiligen still. Dennoch hat der Handballverband Westfalen (HVW) vor einigen Tagen seinen Wunsch bekräftigt, sportliche Aufsteiger für die dritten Ligen zu ermitteln.

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Dazu plant der HVW eine Aufstiegsrunde. Der Westdeutsche Handball-Verband plant für seine Drittliga-Staffel in der Saison 2021/2022 nämlich mit Aufsteigern aus den Oberligen.

Drei Konkurrenten für die HSG Schwerte/Westhofen

Auch die HSG Schwerte/Westhofen will an dieser Aufstiegsrunde teilnehmen. Mit dem SV Teutonia Riemke, LIT TRIBE Germania und dem SC DJK Everswinkel soll die HSG im Modus „Jede-gegen-jeden“ einen Aufsteiger ausspielen.

Bei der HSG betrachtet man die mögliche Aufstiegsrunde nach wie vor entspannt - obwohl, oder gerade weil die Corona-Lage für den Amateursport noch sehr angespannt ist.

HSG Schwerte/Westhofen: So bereitet sich das Team auf die Playoffs zur 3. Liga vor

© Bernd Paulitschke

Trainer Mischa Quass weiß jedoch: „Irgendwann werden die Termine knapp.“ Alle Beteiligten hatten sich zudem dazu bekannt, eine mindestens vierwöchige Vorbereitungszeit einzulegen, ehe man wieder in den Spielbetrieb startet. Das gelte laut Quass nach wie vor.

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Ohnehin: Der Aufstieg ist sicherlich nicht die oberste Ambition der HSG, die schließlich erst durch eine Wildcard nach der abgebrochenen Saison 2019/2020 in die Oberliga Westfalen aufgestiegen war.

Mischa Quass: „Sind uns bewusst, dass es eine Riesenaufgabe ist“

„Wir sind uns bewusst, dass es eine Riesenaufgabe ist“, sagt Quass. Bekanntlich ist die Initiative, die Runde zu spielen, aus dem Kreise der Spielerinnen gekommen. „Sie wollen die Runde spielen, um sich ernsthaft vorzubereiten“, so Quass.

Aktuell plane der Coach noch mit der Aufstiegsrunde. Die Schwerter Handballerinnen bereiten sich mit Online- und individuellem Training auf den möglichen Wiedereinstieg vor.

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Doch die HSG setzt mit Blick auf die Saison 2021/2022 nicht nur auf die möglichen Aufstiegs-Playoffs. „Wir planen parallel auch eine Vorbereitung mit Testspielen - wann immer die losgehen kann“, so Quass.

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