HSG will eine neue Erfolgsserie starten und im Spiel der HVE ist Musik drin

Handball-Landesliga

Mit der Mendener Zweitvertretung kommt ein schwierig einzuschätzender Gegner in die FBG-Halle / HVE Villigst-Ergste in Hohenlimburg – ein Spiel, in dem „Musik“ drin ist

Schwerte

, 22.02.2019, 16:04 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tatkräftige Abwehrarbeit, wie hier mit (v.li.) Fabian Bleigel, Marc Licha, Louis Marquis und Felix Ständker im Spiel gegen Olpe, wird für die HVE Villigst-Ergste auch am Samstag nötig sein, wenn sie in Hohenlimburg bestehen will.

Tatkräftige Abwehrarbeit, wie hier mit (v.li.) Fabian Bleigel, Marc Licha, Louis Marquis und Felix Ständker im Spiel gegen Olpe, wird für die HVE Villigst-Ergste auch am Samstag nötig sein, wenn sie in Hohenlimburg bestehen will. © Bernd Paulitschke

Landesliga

HSG Schwerte/Westhofen - Menden Sauerland Wölfe 2 (Sonntag, 17 Uhr, FBG-Sporthalle, Appelhof 1a)

„Ein paar Tore zu hoch“ sei die 24:35-Niederlage in Schwelm am vergangenen Sonntag ausgefallen, sagt HSG-Trainer Mischa Quass rückblickend. Aber damit ist die Niederlage beim designierten Verbandsligisten auch abgehakt, die HSG-Blicke richten sich nach vorn. „Wir wollen eine neue Serie starten“, sagt Trainer Mischa Quass.

Doch Vorsicht: Die Mendener „Zweite“, in deren Aufgebot sich gerne mal Spieler aus dem Drittliga-Kader oder auch Talente der A-Jugend-Bundesligamannschaft wiederfinden, haben zuletzt zweimal gewonnen und scheinen im Aufwärtstrend. Andererseits kann die HSG mit Ausnahme von Dominik Yaltzis (Kniebeschwerden) in Bestbesetzung antreten – inklusive Rumänien-Student Sönke Braß, der sogar in dieser Woche beim Training war.

HSG Hohenlimburg - HVE Villigst-Ergste (Samstag, 17.45 Uhr, Rundturnhalle, Königsberger Straße, 58119 Hagen-Hohenlimburg)

„Richtig Bock auf das Spiel“, haben die Hohenlimburger nach Aussage ihres Trainers Faruk Brahimi, der sich gegenüber unseren Hagener Kollegen entsprechend geäußert hat. Der Plan des Gastgebers: Nach einem Heimsieg soll es gut gelaunt zur Geburtstagsfeier eines ihrer Spieler gehen – der Grund für die relativ frühe Anwurfzeit am Samstagabend.

Die HVE kann also die Rolle eines „Partykillers“ spielen – wobei Trainer Thorsten Stange viel mehr die eigenen Interessen im Auge hat als die Gemütsverfassung des vermutlich hoch motivierten Gegners. An Einsatzbereitschaft sollte es aber auch seitens der Villigst-Ergster in der Rundturnhalle nicht fehlen. Exemplarisch sei Philipp Koch an dieser Stelle genannt, der nach seinem Bänderriss wieder im Training ist und in Hohenlimburg unbedingt auflaufen will. „Mal sehen, ob und wie lange wir ihn schon bringen“, hält Stange sich noch bedeckt. Verzichten muss die HVE auf die Rückraumspieler Moritz Dommermuth und Marc Licha.

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