HVE Villigst-Ergste löst ihre Pflichtaufgabe, wie es sich für einen Tabellenführer gehört

Handball-Landesliga

Sollte es Bedenken gegeben haben, die HVE Villigst-Ergste könnte beim Tabellenletzten in Lüdenscheid stolpern, so waren sie unangebracht. Die HVE spielte im Stile eines Spitzenreiters auf.

Schwerte

, 02.02.2020, 16:16 Uhr / Lesedauer: 1 min
HVE Villigst-Ergste löst ihre Pflichtaufgabe, wie es sich für einen Tabellenführer gehört

Nilas Praest (re.), hier gegen Halingen, steuerte drei Tore zum 32:17-Kantersieg der HVE Villigst-Ergste in Lüdenscheid bei. © Manuela Schwerte

HSG Lüdenscheid - HVE Villigst-Ergste 17:32 (9:14)

Das war standesgemäß. Beim sieglosen Tabellenschlusslicht in Lüdenscheid ließ Landesliga-Tabellenführer HVE Villigst-Ergste am Samstagabend auch ohne ihren grippekranken Trainer Thorsten Stange nichts anbrennen und kam zu einem 32:17-Kantersieg.

Weil sich auch Olpe und Hohenlimburg schadlos hielten, bleibt es bei je vier Punkten Vorsprung für die HVE auf diesen beiden Verfolger.

Zu Beginn etwas Sand im Getriebe

Nur zu Beginn der Partie war noch ein bisschen Sand im Getriebe des Tabellenführers. Lüdenscheid ging mit 3:1 in Führung – unter anderem, weil Jannis Mimberg und Johannes Stolina bis dahin schon zwei Siebenmeter verworfen hatten.

Bis zum 9:10 (23.) hielt das Schlusslicht den Anschluss, ehe Philipp Koch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit mächtig aufdrehte. Die vier Tore zur 14:9-Halbzeitführung für die HVE gingen allesamt auf das Konto des torgefährlichen Spielmachers.

HVE sorgt schnell für klare Verhältnisse

Nach Wiederanpfiff sorgte Villigst-Ergste schnell für noch klarere Verhältnisse. Mit einer offensiv ausgerichteten Deckung kamen die Gäste immer wieder zu Ballgewinnen, die sie dann auch konsequent in Tore ummünzten.

Auch aus dem Positionsangriff kam der Tabellenführer vermehrt zum Erfolg – zum Beispiel in Person von Louis Marquis, dem Co-Trainer Oliver Neuhausen für seine Leistung auf der ungewohnten Linksaußenposition ein Extralob aussprach.

Am Ende sind es 15 Tore Unterschied

So baute die HVE die Führung über 20:12 (39.) und 28:14 (52.) bis zum 32:17-Endstand auf 15 Tore Unterschied aus.

Damit fiel der Sieg zwar nicht ganz so hoch aus wie im Hinspiel (40:29). Eine überzeugend gelöste Pflichtaufgabe war’s aber trotzdem.

Villigst-Ergste: Maurice Rolfsmeyer, Dennis Friedrich - Jonas Mag (6/1), Fabian Bleigel, Philipp Koch (5), Alexander Hänel (1), Marc Licha (2), Louis Marquis (3), Nilas Praest (3), Johannes Stolina (8), Jannis Mimberg (1), Felix Ständker, Robert Stelzer (1), Jan Speckmann (2).

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