Im Pokal gegen Westfalenligisten, aber Geisecker SV denkt auch schon an ein anderes Spiel

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Der Geisecker SV spielt am Dienstagabend im Iserlohner Kreispokalwettbewerb gegen den zwei Klassen höher spielenden FC Iserlohn um den Einzug ins Viertelfinale.

Geisecke

, 24.02.2020, 17:25 Uhr / Lesedauer: 2 min

Geisecker SV - FC Iserlohn (Dienstag, 19.30 Uhr, KS-Logistic-Sportanlage, Buschkampweg)

In den Genuss, gegen einen Westfalenligisten anzutreten, kommt man als Bezirksliga-Mannschaft nicht allzu häufig – in einem Pflichtspiel schon gar nicht. Der Geisecker SV hat an diesem Dienstagabend aber ein solches Vergnügen. Zum Achtelfinalspiel des Iserlohner Kreispokalwettbewerbs erwarten die „Kleeblätter“ den FC Iserlohn.

Aus Geisecker Sicht ist zu hoffen, dass die Spieler sich für die Partie in einem besseren körperlichen Zustand befinden als ihr Trainer Thomas Wotzlawski am Montag.

Die Erkältung, die den Coach erwischt hat, wird ihn aber wohl nicht davon abhalten, am Dienstagabend an der Seitenlinie zu stehen.

Willkommene Gelegenheit, den Rhythmus zu finden

Wie sein „Co“ Dirk Goldschmidt sagt, betrachten die Geisecker die Pokalpartie gegen den zwei Klassen höher spielenden Gegner als eine willkommene Gelegenheit, nach dem spielfreien Karnevalswochenende in den Spielrhythmus zurückzufinden – auch schon mit Blick auf das reizvolle Duell, das am kommenden Wochenende in der Bezirksliga auf dem Spielplan steht.

Dann erwarten die Geisecker den ETuS/DJK Schwerte zum Derby. Dirk Goldschmidt sagt: „Der Pokal hat sicherlich nicht den Stellenwert des Derbys am Sonntag. Aber das Spiel gegen Iserlohn ist ein guter Test, bei dem wir uns gegen einen höherklassigen Gegner möglichst gut verkaufen wollen.“

Wenig Konkretes zur Personalsituation

Was die personellen Voraussetzungen auf Geisecker Seite angeht, konnte Goldschmidt am Montagnachmittag noch nicht allzu viel Konkretes sagen. „Dienstag gegen 18 Uhr werden wir wissen, wer alles dabei ist“, sagt Goldschmidt launig.

Genauso bleibt abzuwarten, wie es personell auf der anderen Seite aussieht. Denn es ist davon auszugehen, dass auch für den FC Iserlohn die Meisterschaftssaison in der Prioritätenliste höher steht als der Pokalwettbewerb.

Iserlohner 2:1-Sieg im Westfalenliga-Nachholspiel

Am Karnevalssamstag entschieden die Iserlohner ihr Westfalenliga-Nachholspiel in Hordel mit 2:1 für sich und bauten den Abstand zur Abstiegszone auf acht Punkte aus. Gut möglich, dass drei Tage später gegen eine zwei Klassen tiefer spielende Mannschaft der eine oder andere Leistungsträger geschont wird.

So ist für die Geisecker ja vielleicht dann doch mehr möglich, als sich nur gut zu verkaufen.

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