Kai Henning: „Ganz schnell abhaken“

Fragen und Antworten

20:37 – die Höhe der Niederlage, die die HSG Schwerte/Westhofen gegen Spitzenreiter Hombruch schlucken musste, war ziemlich heftig. Wir versuchen zu klären, wie es für die Schwerter Landesliga-Handballer zu einer Heimpleite dieser Größenordnung kommen konnte.

SCHWERTE

, 18.10.2017, 14:59 Uhr / Lesedauer: 1 min
Die HSG Schwerte/Westhofen, hier mit Dominik Yaltzis, sah sich einer Hombrucher Übermacht gegenüber.

Die HSG Schwerte/Westhofen, hier mit Dominik Yaltzis, sah sich einer Hombrucher Übermacht gegenüber.

17 Tore Unterschied – wann hat die HSG ein Meisterschaftsspiel überhaupt schon mal so hoch verloren?

Im Februar 2015, damals unter Trainer Niclas Kohl, gab es eine 21:48-Packung beim TV Halingen. Aber in eigener Halle haben die Schwerter, seit sie 2011/12 in der Landesliga spielen, noch nie so hoch verloren wie am Samstag.

War Hombruch an diesem Tag so gut oder die HSG so schwach?

Es trifft beides zu. „Was Hombruch gespielt hat, war schon beeindruckend. Das muss man neidlos anerkennen“, sagte HSG-Trainer Kai Henning gestern. Andererseits kamen die Schwerter mit Ausnahme der Anfangsminuten, in denen sie mit 4:1 in Führung gingen, nicht annähernd an ihre Normalform heran. „Wir hätten an diesem Tag wohl noch zehn Stunden spielen können und hätten immer noch keine Chance gehabt“, meint Trainer Henning.

Wie geht der Trainer mit dieser hohen Niederlage um?

„Wir werden beim Training nochmal kurz über das Spiel sprechen. Aber dann sollten wir es auch ganz schnell abhaken“, so Henning.

Wird diese Niederlage die HSG nach ihrem guten Saisonstart aus der Bahn werfen?

Der Trainer ist überzeugt davon, dass dies nicht der Fall sein wird. Henning sagt: „Vielleicht war es sogar eine Euphoriebremse zur rechten Zeit. Problematischer wäre es gewesen, wir hätten dieses Spiel nur knapp verloren und würden dann auch am Samstag beim Tabellenletzten in Herbede nicht gewinnen. Da ist mir eine so hohe Niederlage lieber, wenn das zur Folge hat, dass wir Herbede schlagen.“

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