Mit Video: Der gelungene Jahresabschluss des VV Schwerte und des SC Hennen

Volleyball-Oberliga

Mit dem 3:0-Sieg gegen den TV Werne verschaffte sich der VV Schwerte zum Jahreswechsel wertvolle Luft zur Abstiegszone der Oberliga. Auch der SC Hennen gab in Bochum keinen Satz ab.

Schwerte

, 15.12.2019, 20:38 Uhr / Lesedauer: 2 min
Gute Laune herrschte bei den Oberliga-Volleyballerinnen des VV Schwerte am Sonntag schon vor dem Spiel gegen den TV Werne – und nach dem 3:0-Sieg umso mehr.

Gute Laune herrschte bei den Oberliga-Volleyballerinnen des VV Schwerte am Sonntag schon vor dem Spiel gegen den TV Werne – und nach dem 3:0-Sieg umso mehr. © Bernd Paulitschke

VV Schwerte - TV Werne 3:0 (26:24, 25:23, 25:13)

Trainer Joey Azevedo hatte seine Spielerinnen vor dem Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten in die Pflicht genommen – drei Punkte Abstand zu Werne waren es nur. Nun aber sind es sechs Zähler, denn die Schwerterinnen erfüllten die Vorgaben ihres Coaches. „Im ersten Satz waren sie noch ein bisschen hibbelig. Aber der Wille war da, das Spiel unbedingt zu gewinnen. Letztlich haben sie es auch gut gemacht“, war Azevedo zufrieden.

Eine gewisse Nervosität war den Gastgeberinnen zunächst durchaus anzumerken. Mit 5:9 gerieten sie in Rückstand, glichen dann aber zum 13:13 aus. Fortan lag der VVS stetig knapp in Führung, ohne sich entscheidend absetzen können. Als mit Lea Hagemeister die durchschlagskräftigste Schwerter Spielerin zum 24:22 punktete, war die 1:0-Satzführung greifbar nahe. Doch Werne wehrte die beiden Satzbälle ab – 24:24. Aber Hagemeister trumpfte noch zweimal auf: Ein Block zum 25:24 und ein Aufschlag-Ass hinterher – mit dem 26:24-Satzgewinn war der Anfang gemacht.

Nun schienen die Schwerterinnen befreiter aufzuspielen. Einen Sieben-Punkte-Vorsprung hatten sie sich beim Stand von 20:13 im zweiten Satz herausgespielt. Dann punktete Werne aber dreimal in Folge – sollte es tatsächlich nochmal eng werden? Ja, denn selbst nach dem 24:20 war der Satz noch nicht in trockenen Tüchern. Der Tabellenvorletzte wehrte drei Satzbälle ab, ehe wieder Lea Hagemeister den entscheidenden Punkt zum 25:23 machte.

Satz drei verlief bis zum 8:7 für den VVS ausgeglichen. Dann ging Jana Zedler zum Aufschlag – und punktete in Serie bis zum 20:7. Der Werner Trainer probierte es mit Auszeiten und Spielerinnenwechseln, aber da war aus Sicht der Gäste nichts mehr zu retten.

25:13 hieß es am Schluss – den Jahresabschluss des VV Schwerte darf man somit als gelungen bezeichnen.

Schwerte: Jana Omeltschenko, Lea Hagemeister, Steffi Zegarac, Janina Mester, Magdalena Stolz, Alina Westerhoff, Tanja Schwedhelm, Mareike Krafczyk, Jana Zedler, Felina Bönninger, Jennifer Fornol.

VfL Telstar Bochum - SC Hennen 0:3 (17:25, 19:25, 14:25)

Über ein vorweihnachtliches Geschenk seiner Spielerinnen in Form eines ungefährdeten Dreisatzsieges freute sich Christoph Schulte, Trainer des Volleyball-Oberligisten SC Hennen, am Samstag in Bochum. „Für mich war es ein entspannter Abend“, kommentierte Schulte den problemlos herausgespielten Erfolg seiner Schützlinge.

Diese legten richtig stark los und gingen mit 6:0 in Führung. Dieser gute Start sorgte zum einen für ein noch größeres Selbstbewusstsein bei den Hennenerinnen, zum anderen machte diese starke Startphase der „Zebras“ sichtlich Eindruck beim Gegner.

Dieser hatte in keinem der drei Sätze eine ernsthafte Chance, etwas Zählbares zu holen. Am ehesten war dies noch im zweiten Durchgang der Fall. „Da haben wir ein bisschen länger gebraucht, bis wir uns absetzen konnten“, berichtete Trainer Schulte. Nachdem Bochum den Satz bis zum 10:10 ausgeglichen gestalten konnte, übernahmen die Gäste die Führung und bauten diese bis zum 25:19-Satzgewinn aus.

Zum dritten Satz brachte Schulte dann Janina Westebbe ins Spiel, die der Partie dann auch gleich ihren Stempel aufdrückte. „Gefühlte zehn Aufschlagpunkte“ seien auf Westebbes Konto gegangen, so ihr Trainer. So wurde dieser dritte und letzte Satz ergebnismäßig sogar der deutlichste – 25:14 aus Hennener Sicht.

Neben Janina Westebbe hob der Hennener Coach noch die Leistung von Rahel Oefner hervor, die zum auf der Zuspielposition das Hennener Spiel gestaltete, zum anderen aber auch fleißig selbst punktete. „Sie hat eine gute Balance gefunden“, lobte Schulte, der insgesamt mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden ist. „Wir haben aus acht Spielen 17 Punkte geholt und damit eine ordentliche Runde gespielt“, sagt Schulte. Sein Team geht als Tabellenvierter ins neue Jahr.

Hennen: Natascha Marks, Anna Rosenbaum, Victoria Drechsel, Michaela Zimmerers, Lisa Düchting, Janina Westebbe, Kira Hartmann, Elisabeth Becker, Tanja Schulte, Kirstina Rabe, Rahel Oefner.

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