Marc Nebgen legt den Fokus auf die Liga

Futsal

Das Abenteuer Lettland ist für die deutsche Futsal-Nationalmannschaft seit Montagnachmittag mit der Landung in Frankfurt beendet. Das gilt auch für Marc Nebgen, einer von zwei Schwertern, der bei den ersten drei Pflichtspielen der deutschen Auswahl mit dem Adler auf der Brust auflief. Im Gespräch blickt der 28-Jährige auf die „Quali“-Spiele zurück.

SCHWERTE

, 01.02.2017, 11:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marc Nebgen legt den Fokus auf die Liga

Nach dem Nationalmannschafts-Trip nach Lettland steht für Marc Nebgen (am Ball) am Wochenende wieder der Liga-Alltag mit Holzpfosten auf dem Programm.

Marc, wie fällt Dein persönliches Fazit des EM-Vorqualifikationsturniers aus?

Ich habe mich sehr über so viele Spielanteile gefreut – es waren mehr, als ich erwartet hatte. Ich denke, ich habe ganz gut gespielt. Nur ein Tor habe ich leider nicht geschossen – das ist das Einzige, was mich gestört hat.

Bei den ersten beiden offiziellen Länderspielen im Oktober vergangenen Jahres warst Du nicht im Kader, bist aber für Lettland dann reingerutscht. Fühlst Du Dich nach dem Turnier als Stammspieler der Nationalmannschaft?

So weit will ich nicht gehen, das kann im Futsal immer sehr schnell gehen. Es geht darum, sich weiter zu verbessern und weiterhin alles zu geben – das werde ich tun.

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Abschließend bist Du im Spiel gegen Estland zum „Man of the Match“ gekürt worden. Wie läuft so eine Wahl, wer entscheidet das?

Ehrlich gesagt, weiß ich das gar nicht genau. Ich glaube aber, dass unsere Trainer da eine Rolle gespielt haben. Jedenfalls habe ich mich geehrt gefühlt. Zudem gab es dafür einen Kalender, einen Kaffeebecher und eine Uhr von einem Turniersponsor – zumindest den Kaffeebecher kann ich gebrauchen.

Nach dem Nationalmannschafts-Trip geht es am Wochenende schon in der Liga mit dem Spiel der Holzpfosten in Bielefeld weiter. Wird diese Umstellung ein Problem werden?

Nein, ich bin jetzt schon total fokussiert, denn das Spiel ist immens wichtig für uns. Wenn wir in Bielefeld gewinnen sollten, sieht es für das Erreichen des Viertelfinals um die Deutsche Meisterschaft richtig gut aus – und das ist das Ziel, wo wir alle wieder hinwollen.

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