Meisterfeier für die Besten: KVS würdigt die Leistungen seiner erfolgreichsten Sportler

Kanu

Zoe Jakob wird im Bootshaus zur KVS-Sportlerin des Jahres 2018 gekürt. Darüber hinaus gibt es jede Menge Applaus für die Top-Leistungen der Schwerter Kanuten im vergangenen Jahr.

Schwerte

, 28.01.2019, 18:48 Uhr / Lesedauer: 2 min
Meisterfeier im festlich geschmückten Bootshaus: Die erfolgreichsten Athleten des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS) wurden für ihre sportlichen Erfolge 2017 ausgezeichnet und freuten sich über Geschenke des Vereins aus den Händen des Vorsitzenden Klaus Volke (9.v.li.).

Meisterfeier im festlich geschmückten Bootshaus: Die erfolgreichsten Athleten des Kanu- und Surf-Vereins Schwerte (KVS) wurden für ihre sportlichen Erfolge 2017 ausgezeichnet und freuten sich über Geschenke des Vereins aus den Händen des Vorsitzenden Klaus Volke (9.v.li.). © Manuela Schwerte

Es ist seit einigen Jahren beim Kanu- und Surf-Verein Schwerte (KVS) eine gute Gewohnheit, dass die erfolgreichsten Sportler der zurückliegenden Saison im Rahmen einer Paddlerparty im Bootshaus geehrt werden. So auch am vergangenen Freitag, an dem Jonas Becker und Yannick Volke die sportlichen Höchstleistungen 2018 ihrer Kanuslalom- und Rennsportler präsentierten.

Gekonnt führte das Moderatoren-Duo durch den Abend und konnte immerhin 13 Kanuten aufrufen, die für ihre Erfolge bei den jeweiligen Deutschen Meisterschaften ausgezeichnet wurden. Entweder hatten sie Podestplätze im Einzel belegt wie Zoe Jakob, Gregor Kreul, Gisela Grothaus und Kordula Striepecke) oder hatten sich zu Finalteilnahmen gepaddelt.

Mannschaftsmedaillen

Hinzu kam der Gewinn diverser Mannschaftsmedaillen (Jannemien Panzlaff, Maren Szillat, Jonathan Queißer, Tillmann Röller, Simon Stainert, Patrick Raab, Leonie Raab, Annabelle Weber, Jonas Büchner und Aaron Wiedemann).

Rennsportler Aaron Wiedemann, seit Jahren das Aushängeschild der Rennsportabteilung, sprach dem Verein seinen Dank für zehn aufregende KVS-Jahre und die Begleitung durch seine bisherige Paddelkarriere aus. Wiedermanns Weg führt nun nach Magdeburg – in der Hoffnung dort in der Leistungsklasse einen weiteren Schritt in Richtung Olympia zu schaffen. Auch wenn er dort unter anderer Vereinsflagge fahren wird, bleibe er dem KVS natürlich sehr verbunden, so Wiedermann.

Weitere zehn KVSler konnten beachtliche Podestplatzierungen bei den Westdeutschen Meisterschaften in Hohenlimburg vorweisen: Sandra Rosener, Alix Fathmann, Charlotte Brinker, Carlotta Haverkamp, Jan Brand, Felix Raumann, Jorina Panzlaff, Romy Fathmann, Leni Brand und Janina Brück.

Schokoladige Grüße

Begleitet von großem Applaus wurden alle aufgeführten Sportler im festlich dekorierten Bootshaus beglückwünscht und erhielten aus den Händen des Vorsitzenden Klaus Volke Geschenke des Vereins. Zudem gab schokoladige Grüße von KVS-Urgestein „Ecke“ Weist, der sich Jahr für Jahr über die sportlichen Erfolge ganz besonders freut.

Aber auch der Förderverein des KVS, vertreten durch den 2. Vorsitzenden Friedhelm Ewald, ließ es sich nicht nehmen, die Erfolge bei Deutschen Meisterschaften zu honorieren. Gleichzeitig wies Ewald darauf hin, dass weitere Fördermitglieder jederzeit herzlich willkommen sind.

Im Anschluss an den Ehrungsreigen wurden die Sportler in des Jahres 2018 gekürt. Obwohl es eigentlich der Plan ist, jedes Jahr eine andere Sportlerin und einen anderen Sportler zu wählen, ließ Zoe Jakobs erfolgsgeschichte 2018 keine andere Wahl. die 18-Jährige erkämpfte sich bei den Qualifikationsläufen im Frühjahr einen Platz in der Jugendnationalmannschaft im Einercanadier, erreichte bei der Weltmeisterschaft in Ivrea das Finale, wurde Vierte bei der Junioren-Europameisterschaft in Bratislava und krönte ihre Saison mit den Goldmedaillen im C1 und K1 auf der Deutschen Meisterschaft in Markkleeberg.

Stolz auf K1-Gold

„Nebenher“ holte Jakob noch drei Mannschaftsmedaillen. Zudem wurde sie für ihre sportliche Vielseitigkeit am Jahresende mit dem renommierten Felix-Award bei der NRW-Sportlerwahl als Newcomerin des Jahres ausgezeichnet, weil sie sich neben den Erfolgen im Kanuslalom auch als Stabhochspringerin hervorgetan hat.

Zoe Jakob freute sich über die erneute Wahl zur Sportlerin des Jahres und war besonders stolz, die Deutsche Meisterschaft auch mit einer Goldmedaille im K1 abgeschlossen zu haben.

Für 2019 – nun im Bereich der U23 mit harter Konkurrenz – erhoffe sie sich nicht „nur“ Finalteilnahmen, sondern auch wieder Medaillen, verriet die 18-Jährige. Und auf die Frage, wie sie sich in Zukunft entscheiden würde, wenn zwei Veranstaltungen ihrer beiden Sportarten am selben Tag wären, antwortete sie locker: „Dann gehe ich zu beiden nicht hin.“

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