Mit diesen Erwartungen geht die HSG Schwerte/Westhofen in die Landesligasaison 2019/20

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Nach Platz drei in der Vorsaison und einer unbefriedigenden Vorbereitungsphase geht die HSG Schwerte/Westhofen mit nahezu unveränderter Besetzung in die Landesliga-Spielzeit 2019/20.

Schwerte

, 11.09.2019, 13:24 Uhr / Lesedauer: 2 min

Wenn die Theorie stimmt, dass die Vorbereitungsphase ein wesentlicher Faktor für den Verlauf einer Saison ist, muss man sich um die HSG Schwerte/Westhofen für die Landesliga-Spielzeit 2019/20 wohl Sorgen machen. „Das war die schlechteste und kurioseste Saisonvorbereitung, die ich in all den Jahren mitgemacht habe“, sagt Trainer Mischa Quass.

Dringend notwendige Renovierungsarbeiten

Der Grund für die unbefriedigenden Rahmenbedingungen in den zurückliegenden Wochen waren die dringend notwendigen Renovierungsarbeiten in der FBG-Sporthalle, in der die Schwerter normalerweise trainieren und ihre Heimspiele austragen. Acht Wochen lang war die Halle dicht. Für die Ausweichmöglichkeit in die Halle am Stadtpark und in die Westhofener Halle an der Wasserstraße waren die HSG-Verantwortlichen zwar dankbar, „aber ein vollwertiger Ersatz war das natürlich nicht“, so Quass.

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Da ist es nur gut, dass der Coach in personeller Hinsicht auf Bewährtes setzen kann. Die Mannschaft, die in der Abschlusstabelle der Vorsaison auf dem dritten Platz gelandet ist, ist komplett zusammengeblieben. Auch Sönke Braß gehört weiter zum Team, der aber nach wie vor in Rumänien studiert und nicht regelmäßig zur Verfügung steht.

Der Trumpf im Ärmel der HSG

Einziger Neuzugang ist Lennart Schwies, der vom abgestiegenen Liga-Konkurrenten TuS Wellinghofen gekommen ist. Schwies, der mit Routinier Alexandr Denissov um den Platz auf der Linksaußen-Position konkurriert, habe sich sehr gut integriert, berichtet der Coach. Keine Abgänge also – auf eine eingespielte Formation zurückgreifen zu können, dürfte für die neue Saison ein Trumpf im Ärmel der HSG Schwerte/Westhofen sein. Und wohin soll das tabellarisch führen? „Eine gute Mittelfeldplatzierung“ formuliert Mischa Quass als Zielsetzung.

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Sich ein noch besseres Abschneiden auf die Fahnen zu schreiben, sei vermessen, meint Quass. „Darüber könnten wir uns unterhalten, wenn alle Spieler fit wären und wir kontinuierlich mit dem kompletten Kader trainieren könnten“, meint der Trainer. Das sei aber nicht gewährleistet. Deshalb nennt er andere Mannschaften wie den TV Halingen („ein bärenstarker Absteiger aus der Verbandsliga“), den TV Olpe, den TuS Volmetal 2 und vielleicht auch den Ortsnachbarn HVE Villigst-Ergste als heiße Aspiranten für die vorderen Tabellenplätze.

Lange Eingewöhnungsphase ist nicht zu erwarten

Doch wenn es richtig rund läuft, darf man der HSG durchaus zutrauen, sich auch in diesen Kreis der Spitzenmannschaften zu katapultieren – der unbefriedigenden Saisonvorbereitung zum Trotz. Denn eine lange Eingewöhnungsphase, um in der neuen Saison Fuß zu fassen, braucht die eingespielte Mannschaft der HSG Schwerte/Westhofen nicht.

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