Nach dem Spielabbruch in Westhofen: So hat das Sportgericht entschieden

mlzFußball-Kreisliga A

Nur acht Tage, nachdem die Partie der Kreisliga A zwischen dem VfB Westhofen und SC Osmanlispor abgebrochen worden war, wurde der Fall am Montagabend vor dem Kreissportgericht verhandelt.

Westhofen

, 28.10.2019, 20:59 Uhr / Lesedauer: 1 min

Das Urteil des Sportgerichtes des Fußballkreises Dortmund fiel so aus, wie es sich die Verantwortlichen des VfB Westhoden erhofft hatten: Die Westhofener erhalten die drei Punkte aus dem A-Liga-Spiel gegen den SC Osmanlispor Dortmund am „grünen Tisch“. Dieses Urteil fällte das Sportgericht auf seiner Sitzung am Montagabend.

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Die Vorgeschichte: Das Team des SC Osmanlispor hatte am 20. Oktober kurz vor der Halbzeit beim Stand von 1:0 für Westhofen geschlossen das Feld verlassen, weil man sich vom Schiedsrichter benachteiligt fühlte. Der Unparteiische brach daraufhin die Partie ab.

VfB-Präsident Jürgen Rump war nach der Sportgerichtsverhandlung am Montagabend erleichtert, hatte aber auch kein anderes Urteil erwartet. Vor allem durch das Hinzuziehen der Aufzeichnung der Partie durch Soccerwatch.tv sei der Osmanlispor-Argumentation schnell jeglicher Wind aus den Segeln genommen worden, so Rump.

„Das Sportgericht hat dem, was die Osmanlispor-Vertreter da vorgetragen haben, schnell einen Riegel vorgeschoben“, berichtete der VfB-Präsident von der Verhandlung.

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Mit den drei Punkten rücken die Westhofener in der Tabelle vom vorletzten Platz auf den drittletzten Rang vor. Die Mannschaft, die sie dabei überholen: der SC Osmanlispor.

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