Nächste Lockerungs-Überraschung: Im Sport ist jetzt noch mehr erlaubt

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Lockerungen kommen beispielsweise für Handballer und Basketballer. Denkbar ist auch wieder ein Fußballtraining mit der kompletten Mannschaft. Die neuen Regeln gelten schon ab Montag.

Schwerte

, 12.06.2020, 13:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Überraschende Lockerungen der Corona-Schutzmaßnahmen hat das Land NRW am Fronleichnamstag (11. Juni) bekanntgegeben: Schon ab kommendem Montag gelten neue Regeln, über die sich auch Sportlerinnen und Sportler freuen dürften.

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So ist nun wieder ein Fußballtraining mit der kompletten Mannschaft denkbar, auch ein Trainingsspiel mit elf gegen elf. Denn die neue Lockerungsrunde erlaubt nun Kontaktsport im Freien mit bis zu 30 Personen. Vorher galt eine Beschränkung auf 10 Sportler.

Hallen-Kontaktsport bis 10 Personen

Auch die Hallensportler betreffen die Lockerungen. Bisher war in Hallen nur kontaktfreies Training erlaubt. Jetzt ist auch Kontaktsport bis 10 Personen möglich. Das ermöglicht zwar noch kein Handballspiel mit sieben Spielern pro Team, aber zumindest das Spiel mit Körperkontakt.

Basketballer dürften ein Trainingsspiel mit fünf gegen fünf Spieler durchführen. „Beim Sport in geschlossenen Räumen ist zudem eine gute Durchlüftung sicherzustellen“, heißt es in der Corona-Schutzverordnung.

Rückverfolgbarkeit ist Voraussetzung

Voraussetzung ist für Kontaktsport, dass Vereine für die Rückverfolgbarkeit im Falle von Infektionen sorgen. Diese ist der Corona-Schutzverordnung nach dann sichergestellt, wenn alle Anwesenden „mit Name, Adresse und Telefonnummer sowie – sofern es sich um wechselnde Personenkreise handelt – Zeitraum des Aufenthalts“ erfasst sind. Vereine müssen die Daten für vier Wochen aufbewahren.

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Weiterhin gilt, dass die Vereine „Vorkehrungen zur Hygiene, zum Infektionsschutz, zur Steuerung des Zutritts und zur Gewährleistung eines Mindestabstands von anderthalb Metern“ erbringen.

Auch Wettbewerbe sind wieder zulässig

Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind der Pressemitteilung des Landes zufolge unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in Hallen wieder zulässig.

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